Am Samstag, den 16. November 2019, hat die Feuerwehr Lauchringen ihre Jahreshauptversammlung im Gasthaus „Adler“ in Lauchringen. Beginn ist um 19.00 Uhr.

Folgende Tagesordnungspunkte stehen auf dem Programm:

  1. Begrüßung durch den Kommandanten
  2. Antrag auf Änderung der Tagesordnung
  3. Totenehrung        
  4. Tätigkeitsberichte:

       – Kommandant

       – Schriftführer

       – Kassier

       – Kassenprüfungsbericht

       – Jugendwart

       – Obmann der Altersabteilung

  1. Entlastung der Vorstandschaft
  2. Aufnahme in die aktive Wehr
  3. Austritt aus der aktiven Wehr
  4. Beförderungen/Ehrungen
  5. Grußwort der Gäste
  6. Wünsche und Anträge
  7. Schlusswort des Kommandanten

Die Rettung eingeschlossener älterer Menschen aus der Seniorenwohnanlage „Ob dem Lauffen“ in der Hauptstraße in Unterlauchringen war der Schwerpunkt der Jahresschlussübung der Feuerwehr Lauchringen. Über 70 Feuerwehrleute der Feuerwehr Lauchringen, der Feuerwehr Waldshut-Tiengen, der Feuerwehr Bonndorf und der Feuerwehr Klettgau waren mit zahlreichen Löschfahrzeugen, mit drei Drehleitern sowie einem Großlüfter im Einsatz.

Die Übungslage, die vom stellvertretenden Kommandant Dogan Atalay ausgearbeitet worden war, gab folgendes Szenarium vor: Direkt vor der Seniorenwohnanlage „Ob dem Lauffen“ war es zu einem Zusammenstoß zwischen einem Tanklastwagen und einem Auto gekommen. Aus dem beschädigten Tanklastwagen floss durch ein offenes Kellerfenster Heizöl in den Keller der Wohnanlage, das dort durch einen elektrischen Kurzschluss in Brand geriet und wegen der offen stehenden Kellertüren das ganze Haus stark verrauchte.

Wegen der sich automatisch schließenden Brandschutztüren an den einzelnen Fluren waren die Bewohner zunächst in Sicherheit, mussten dann aber über die Balkone der Wohnanlage gerettet werden. Außerdem mussten die im Unfallwagen eingeklemmten Insassen aus dem Fahrzeug befreit werden. Im Verlauf von etwa einer Stunde wurden aus acht Wohneinheiten insgesamt 24 Personen gerettet. Für die Bewohner, die sich freiwillig retten ließen, war es eine aufregende Angelegenheit.

Bürgermeister Thomas Schäuble, einige Gemeinderäte und zahlreiche Zuschauer verfolgten mit Interesse der Jahresabschlussübung. 

Insgesamt sehr zufrieden zeigte sich am Ende der Übung Lauchringens Feuerwehrkommandant Bernhard Loll: „Es war eine wichtige Erkenntnis zu erfahren, wie schwierig es ist, ältere und gehandicapte Menschen in größerer Anzahl zu retten.“

 

Alle Bilder: Herbert Schnäbele

Gut 20 Tonnen betrug die Gesamtausbeute der Feuerwehr Lauchringen bei der diesjährigen Schrottsammlung in den beiden Ortsteilen Ober- und Unterlauchringen.

In sechs Sammelgruppen, mit jeweils einem Lastwagen oder Traktor nebst Anhänger, zogen die Mitglieder der Lauchringer Wehr unter Unterstützung von Mitgliedern der Jugendfeuerwehr Lauchringen trotz heftigem Regen bereits kurz nach acht Uhr zum Einsammeln des von den Bewohnern an die Straße gestellten Alteisens los.  

Jeder Gruppe wurde ein Sammelgebiet oder Adressen, zur Direktabholung, zugeordneten.

Gesammelt wurde von Eisen und Blech über Aluminium bis zu Kupfer, Edelstahl und Messing alles was an Altmetallen anfiel.

Ein besonderer und gerne angenommener Service war die telefonische Voranmeldung zur Schrottabholung von besonders sperrigen und schweren Altmetallgegenständen.

Gerade alte Waschmaschinen, Öfen, schwere Heizungsboiler und Heizkörper, aber auch Heimtrainer und Fahrrädern holte die Feuerwehr vielmals direkt aus dem Keller, der Garage oder der Wohnung ab.

Bis zum frühen Nachmittag ging die Sammelaktion der aktiven Wehrmänner.

Auch für den Oktober 2020 kündete Lauchringens Feuerwehrkommandant Bernhard Loll bereits wieder eine Schrottsammlung an.

Foto: Pressestelle der Feuerwehr Lauchringen

Bei einem gemeinsamen Übungsabend der Feuerwehr Lauchringen und des Technischen Hilfswerks (THW) Ortsverband Waldshut-Tiengen wurden die Aufgabenrollen vertauscht. Während die Mitglieder vom THW sich in zwei Gruppen mit dem technischen Material, das die Feuerwehr bei einem Verkehrsunfall benötigt, vertraut machten und dieses dann praktisch in Übungsaufgaben umsetzten, wurden die zwei Gruppen der Feuerwehr in die Vorgehensweise des THW bei der Grubenabsicherung beziehungsweise der Einsturzsicherung eingeführt und ebenfalls mit jeweils einer praktischen Umsetzung vertraut gemacht. Für beide Seiten war dies eine spannende und lehrreiche Erfahrung, die  den einen umfangreichen Einblick in die Aufgaben der jeweils anderen Hilfsorgansiation gab.

Fotos: Alexander Maus/THW Orstgruppe Waldshut-Tiengen

Geld für eine neue Tragkraftspritze

Die Badische Versicherungen (BGV) spendeten 7.000 Euro an die Feuerwehr Lauchringen für die Beschaffung einer neuen Tragkraftspritze. Hauptamtsleiter Robert Bank, Bürgermeister Thomas Schäuble, BGV-Vorstandsmitglied Raimund Herrmann, Kommandant Bernhard Loll, stellvertretender Kommandant Mike König, stellvertrender Rechnungsamtleiter und Feuerwehrmann Christian Müller sowie Ulrich Franz und Armin Renner (beide BGV) waren bei der Scheckübergabe zugegen (im Bild von links nach rechts). Bild: Rolf Sprenger

Direkt angetriebene Kreiselpumpe aus Leichtmetalllegierung, räumlich gekrümmte Laufradschaufeln oder eine Kolbensaugpumpe mit Magnetkupplung – was sich zunächst, als die neueste Entwicklungsstufe des Mercedes Silberpfeil anhört, lässt die Herzen eines jeden Feuerwehrmann höherschlagen. Die Bauteile gehören nämlich zu einer Tragkraftspritze, der Firma Rosenbauer. Zu mindestens die Typ Bezeichnung “Fox 4 LCS 2.0“, lässt aber auf eine ähnliche Leistung schließen. Die Tragkraftspritze ist die neueste Anschaffung, der Freiwilligen Feuerwehr Lauchringen. Sie ermöglicht eine Wasserentnahme aus offenen Gewässern, entfernt vom Einsatzfahrzeug. „Das Hydrantennetz gibt im Ernstfall nicht genug Wasser her, deshalb muss die Versorgung oft aus Flüssen oder Seen hergestellt werden“, erklärt der Stellvertretende Kommandant Mike König, „und diese Pumpe ermöglicht unseren Einsatzkräften, eine flexible und damit unter Umständen lebensrettende Wasserversorgung“, erklärt er weiter. Anschaffungskosten in Höhe von knapp 15.000 € war es der Gemeinde wert, um das in die Jahre gekommene Vorgängermodell, zu ersetzen. Doch manchmal ist das Glück mit den Tüchtigen, denn die Badische Versicherungen hatte ein offenes Ohr für die Belange der Feuerwehr Lauchringen. Die Versicherungsgesellschaft unterstützte mit einer Spende in Höhe von 7.000 Euro die Anschaffung der Tragkraftpumpe. Extra angereist zur Scheckübergabe, war Vorstandsmitglied Raimund Herrmann. „Es ist uns ein sehr großes Anliegen, den ehrenamtlichen Einsatz mit dieser finanziellen Förderung zu unterstützen“, sagte Raimund Herrmann bei seiner Ansprache. Neben dem symbolischen Scheck, überreichte er Lauchringens Feuerwehrkommandant Bernhard Loll und Bürgermeister Thomas Schäuble auch noch ein nagelneues Einsatzfahrzeug. Das Feuerwehrauto der Marke „Bobbycar“ wurde umgehend dem örtlichen Kindergarten übergeben.  aus: Südkurier, 23. September 2019/ Rolf Sprenger