Gut 20 Tonnen betrug die Gesamtausbeute der Feuerwehr Lauchringen bei der diesjährigen Schrottsammlung in den beiden Ortsteilen Ober- und Unterlauchringen.

In sechs Sammelgruppen, mit jeweils einem Lastwagen oder Traktor nebst Anhänger, zogen die Mitglieder der Lauchringer Wehr unter Unterstützung von Mitgliedern der Jugendfeuerwehr Lauchringen trotz heftigem Regen bereits kurz nach acht Uhr zum Einsammeln des von den Bewohnern an die Straße gestellten Alteisens los.  

Jeder Gruppe wurde ein Sammelgebiet oder Adressen, zur Direktabholung, zugeordneten.

Gesammelt wurde von Eisen und Blech über Aluminium bis zu Kupfer, Edelstahl und Messing alles was an Altmetallen anfiel.

Ein besonderer und gerne angenommener Service war die telefonische Voranmeldung zur Schrottabholung von besonders sperrigen und schweren Altmetallgegenständen.

Gerade alte Waschmaschinen, Öfen, schwere Heizungsboiler und Heizkörper, aber auch Heimtrainer und Fahrrädern holte die Feuerwehr vielmals direkt aus dem Keller, der Garage oder der Wohnung ab.

Bis zum frühen Nachmittag ging die Sammelaktion der aktiven Wehrmänner.

Auch für den Oktober 2020 kündete Lauchringens Feuerwehrkommandant Bernhard Loll bereits wieder eine Schrottsammlung an.

Foto: Pressestelle der Feuerwehr Lauchringen

Bei einem gemeinsamen Übungsabend der Feuerwehr Lauchringen und des Technischen Hilfswerks (THW) Ortsverband Waldshut-Tiengen wurden die Aufgabenrollen vertauscht. Während die Mitglieder vom THW sich in zwei Gruppen mit dem technischen Material, das die Feuerwehr bei einem Verkehrsunfall benötigt, vertraut machten und dieses dann praktisch in Übungsaufgaben umsetzten, wurden die zwei Gruppen der Feuerwehr in die Vorgehensweise des THW bei der Grubenabsicherung beziehungsweise der Einsturzsicherung eingeführt und ebenfalls mit jeweils einer praktischen Umsetzung vertraut gemacht. Für beide Seiten war dies eine spannende und lehrreiche Erfahrung, die  den einen umfangreichen Einblick in die Aufgaben der jeweils anderen Hilfsorgansiation gab.

Fotos: Alexander Maus/THW Orstgruppe Waldshut-Tiengen

Geld für eine neue Tragkraftspritze

Die Badische Versicherungen (BGV) spendeten 7.000 Euro an die Feuerwehr Lauchringen für die Beschaffung einer neuen Tragkraftspritze. Hauptamtsleiter Robert Bank, Bürgermeister Thomas Schäuble, BGV-Vorstandsmitglied Raimund Herrmann, Kommandant Bernhard Loll, stellvertretender Kommandant Mike König, stellvertrender Rechnungsamtleiter und Feuerwehrmann Christian Müller sowie Ulrich Franz und Armin Renner (beide BGV) waren bei der Scheckübergabe zugegen (im Bild von links nach rechts). Bild: Rolf Sprenger

Direkt angetriebene Kreiselpumpe aus Leichtmetalllegierung, räumlich gekrümmte Laufradschaufeln oder eine Kolbensaugpumpe mit Magnetkupplung – was sich zunächst, als die neueste Entwicklungsstufe des Mercedes Silberpfeil anhört, lässt die Herzen eines jeden Feuerwehrmann höherschlagen. Die Bauteile gehören nämlich zu einer Tragkraftspritze, der Firma Rosenbauer. Zu mindestens die Typ Bezeichnung “Fox 4 LCS 2.0“, lässt aber auf eine ähnliche Leistung schließen. Die Tragkraftspritze ist die neueste Anschaffung, der Freiwilligen Feuerwehr Lauchringen. Sie ermöglicht eine Wasserentnahme aus offenen Gewässern, entfernt vom Einsatzfahrzeug. „Das Hydrantennetz gibt im Ernstfall nicht genug Wasser her, deshalb muss die Versorgung oft aus Flüssen oder Seen hergestellt werden“, erklärt der Stellvertretende Kommandant Mike König, „und diese Pumpe ermöglicht unseren Einsatzkräften, eine flexible und damit unter Umständen lebensrettende Wasserversorgung“, erklärt er weiter. Anschaffungskosten in Höhe von knapp 15.000 € war es der Gemeinde wert, um das in die Jahre gekommene Vorgängermodell, zu ersetzen. Doch manchmal ist das Glück mit den Tüchtigen, denn die Badische Versicherungen hatte ein offenes Ohr für die Belange der Feuerwehr Lauchringen. Die Versicherungsgesellschaft unterstützte mit einer Spende in Höhe von 7.000 Euro die Anschaffung der Tragkraftpumpe. Extra angereist zur Scheckübergabe, war Vorstandsmitglied Raimund Herrmann. „Es ist uns ein sehr großes Anliegen, den ehrenamtlichen Einsatz mit dieser finanziellen Förderung zu unterstützen“, sagte Raimund Herrmann bei seiner Ansprache. Neben dem symbolischen Scheck, überreichte er Lauchringens Feuerwehrkommandant Bernhard Loll und Bürgermeister Thomas Schäuble auch noch ein nagelneues Einsatzfahrzeug. Das Feuerwehrauto der Marke „Bobbycar“ wurde umgehend dem örtlichen Kindergarten übergeben.  aus: Südkurier, 23. September 2019/ Rolf Sprenger

Foto: Tina Kramer

Interessierten Besuch hatte die Feuerwehr Lauchringen von den Klassen 4b und 4c zusammen mit ihren Klassenlehrerin Inga David und der Fachlehrerin Tina Kramer sowie Referendar Pascal Marder der Grundschule Unterlauchringen. Hintergrund des Besuches ist das im Lehrplan für diese Klassenstufe vorgesehene Themenprojekt „Feuer“. Vom stellvertretenden Kommandant und Jugendwart der Feuerwehr Lauchringen Dogan Atalay und den Feuerwehrmännern Martin Lampart und Dietmund Schwarz wurde den Kindern in einer gut zweistündigen Führung alles rund um das Thema „Feuerwehr“ erklärt. So bekamen die fast fünfzig Kinder sowohl die Fahrzeuge und ihre feuerwehrtechnische Beladung sowie die Einrichtung des Feuerwehrhauses Lauchringen erklärt und zum Teil auch vorgeführt. Selbstverständlich durfte auch die Einsatzkleidung nicht nur bestaunt, sondern auch ausprobiert werden. Auch die schweren Geräte, wie Schere und Spreitzer oder die unterschiedlich großen Strahlrohre wurden gezeigt und durften einmal in der Hand gehalten werden. Die zahlreichen Fragen zur Feuerwehr, ihre Aufgaben und ihre Ausrüstung zeigten in jeder Hinsicht das große Interesse der Viertklässler an „ihrer“ Feuerwehr. Den Höhepunkt des Feuerwehrbesuches bildete am Ende des Besuches bei der Feuerwehr die Vorführung und Auswirkung einer Fettexplosion.

Ein volles Haus bei strahlendem Sonnenschein konnte die Feuerwehr Lauchringen bei ihrem Tag der offenen Tür, mit zahlreichen spannenden Einsatzszenarien sowie einer umfangreichen Fahrzeugschau auf dem Programm, verbuchen.

Den Beginn machte das Blasorchester Unterlauchringen unter der Leitung von Valentin Helling. Mit einem bunten Reigen an abwechslungsreichen Musikstücken spielte das Orchester zum Frühschoppen auf.

Eine große Anzahl an Einsatzfahrzeugen und -materialien von Feuerwehr, THW, Rettungsdienst und dem DRK Ortsverein Lauchringen waren rund um das Feuerwehrgerätehaus zu Bestaunen. Einen besonderen Besuchermagnet bot dabei der Hubretter der Feuerwehr des Schweizer Kernkraftwerks Leibstadt, mit dem die Möglichkeit bestand das Festgeschehen von Oben zu sehen.

Auch die Hüpfburg des Kinderparks „Berolino“ und das angebotene Kinderschminken sowie den Info-Point und die Tombola der Jugendfeuerwehr Lauchringen nebst Waffelverkauf waren vor allem bei den Kindern äußerst begehrt.

Geboten wurde ebenfalls die Möglichkeit selber mit dem Feuerlöscher ein Feuer zu löschen.

Sehr beeindruckend waren die Lauchringens Feuerwehrkommandant Bernhard Loll kommentierten Einsatzszenarien, die die Feuerwehr Lauchringen sowie deren Jugendfeuerwehrabteilung vorführten.

Auch die jüngsten Feuerwehrmitglieder der Jugendfeuerwehr zeigten mit einem Löscheinsatz an einem brennenden Holzhäuschen schon ganz wie ihre großen Vorbilder ihren guten Leistungsstand und ihr Können.

Einen besonderen Auftritt hatte, unter Leitung von Annette und Patrizia Schmidt, die Oberlauchringen Garde des Narrenvereins mit Unterstützung der Feuerwehr und einem eigens einstudierten Feuerwehrtanz.

So wurden zwei parallel verlaufende Wohnraumbrände im unmittelbaren Vergleich simuliert: ein Raum ausgestattet mit Holzmöbel, der zweite Raum ausgestattet mit Kunststoffmöbel. Letzteres brannte deutlich schneller und vor allem mit einer wesentlich intensiveren Rauchentwicklung.

 „Wetter, Atmosphäre, großer Besucherandrang, alles hat gestimmt und besser hätte der Tag der offenen Tür gar nicht verlaufen können“, freute sich Kommandant Bernhard Loll in seinem Resümee.

alle Fotos: Pressestelle Feuerwehr Lauchringen