Volle Wasserkraft aus allen zur Verfügung stehenden Strahlrohren bekam das zahlreich anwesende und interessierte Publikum bei der Jahresabschlussübung der Jugendfeuerwehr Lauchringen im Gewerbegebiet Ried vorgeführt.

Unter den Zuschauern befanden sich neben Lauchringens Feuerwehrkommandant und stellvertretender Kreisbrandmeister Bernhard Loll auch Bürgermeister Thomas Kaiser aus Häusern sowie Gemeinderat Michael Brockmann, der sein Geschäftsgebäude freundlicherweise als Objekt für die Abschlussübung der Jugendfeuerwehr zur Verfügung stellte.

Schon fast wie die erwachsenen Feuerwehraktiven gingen die 27 Bambini- und Jugendfeuerwehrmitglieder der Feuerwehr Lauchringen bei ihrer Jahresabschlussübung bei dem angenommenen  Brand eines Geschäftsgebäudes vor.

Die Lauchringer „Bambinifeuerwehr“ (8 bis 12 Jahre) zusammen mit den Mitgliedern der Jugendfeuerwehr (12 – 17 Jahre), zeigten, was sie alles im Laufe des Jahres zum Thema Brandbekämpfung von ihren Jugendfeuerwehrausbildern gelernt hatten.

Lauchringens Jugendfeuerwehrwart und zweiter stellvertretender Feuerwehrkommandant  Dogan Atalay hatte das Szenario gemeinsam mit Benjamin Isele und Kevin Jehle vorbereitet. Unterstützung bekamen sie von den Jugendfeuerwehrausbildern Eric Dörflinger, Niklas Gantert, Sina Gnädinger, Albert Karcher, Niklas Merk und Tobias Sträsler

Mit dem Einsatzleitwagen und zwei Löschfahrzeugen trafen die ersten jugendlichen Einsatzkräfte nach der Funkalarmierung am „Einsatzort“ ein. Schnell, ganz wie bei den Profis, wurden Verteiler gesetzt und Schlauchleitungen verlegt.

Innerhalb kürzester Zeit hallte vom ersten Angriffstrupp der Ruf „Wasser Marsch!“.

Weitere Verstärkung rückten nach. Diese brachten weitere Angriffsleitungen am Gebäude in Stellung, deren Zahl am Ende aus sieben mit je drei Kindern und Jugendlichen besetzten Strahlrohre rund um da Brandobjekt bestand.

Rasch brachten die Kinder- und Jugendlichen den gedachten Brand mit einer beeindruckenden Wasserwand unter Kontrolle.

Ebenso reibungslos und schnell wie der Aufbau der Einsatzübung verlief im Nachgang auch das Aufräumen.

Am Ende gab es dann für die Jugendfeuerwehr, neben der Anerkennung für den vorbildlichen Übungsablauf durch Lauchringens Feuerwehrkommandanten Bernhard Loll auch von ihren Jugendfeuerwehrausbildern ein dickes Lob sowie einen großen Applaus aller Anwesenden.

Photos: Pressestelle Feuerwehr Lauchringen/Florian Eckert

  

Einen ganzen Tag lang trainierten Feuerwehr und DRK-Rettungsdienst gemeinsam. Statt einer Jahresabschlussübung gab es  in diesem Jahr erstmals bei der Feuerwehr Lauchringen und wohl einmalig im Landkreis Waldshut einen „rescue day“, in dessen Mittelpunkt die technische Hilfeleistung und die Zusammenarbeit der beiden Hilfsorganisationen stand.

Nach einer kurzen theoretischen Einführung durch Feuerwehrmann und Leitender Notarzt Dr. Daniel Arndt sowie stellvertretender Kreisbrandmeister und Lauchringens Feuerwehrkommandant Bernhard Loll ging es, in drei festen Teams von je neun Feuerwehrmännern und drei Rettungsdienstmitarbeitern nebst Fahrzeugen, an die praktischen Aufgaben. Über den ganzen Tag verteilt bearbeitete jedes Team jeweils  sechs verschiedene Unfallszenarien.

An drei Stationen wurde jeweils immer parallel an unterschiedlichen Aufgaben gearbeitet. Angenommene Unfälle waren zum Beispiel: Personenauto fährt unter der Baggerschaufel gegen Bagger, Auto prallt in Traktor mit Arbeitsgerät oder PKW fährt auf einen Sattelschlepperauflieger. Die Autos waren immer entsprechend präpariert, schwer eingedellt und kaum zugänglich. So lagen sie unter anderem auch auf dem Dach oder auf der Seite.

Direkt im Anschluss an die jeweilige Übungsaufgabe gab es  zusammen mit den Szenario-Verantwortlichen Manöverkritik im Gesprächsaustausch aller an der jeweiligen Aufgabe Beteiligten.

Kommandant Bernhard Loll, Daniel Arndt sowie die Gruppenführer Albert Karcher und Florian Eckert hatten diese logistisch herausfordernde Aufgaben im Vorfeld und gemeinsam mit dem DRK-Rettungsdienst sorgfältig geplant und vorbereitet. Unter Anderem gab es für jeden neuen simulierten Unfall als zusätzliche Herausforderung immer auch ein „neues“ Auto. Mitglieder des Rettungsdienstes spielten dabei, maskenbildnerisch entsprechend vorbereitet, sehr glaubwürdig die jeweiligen Unfallopfer.

Immer wieder gab es zusätzlich auch noch überraschende Zusatzeinlagen, die ein neues Disponieren in der Zusammenarbeit erforderte. So gab es herumirrende Fahrzeuginsassen, störende Zuschauer oder ein Auto fing, mittels Rauchentwickler, Feuer. Daher gaben die Stichworte Notrettung, schnelle Rettung oder schonende Rettung die entsprechende Vorgehensweise vor. Die Herausforderungen an die Teams waren so stets sehr groß und zum Teil auch sehr arbeitsintensiv.

In jedem Fall, so die einhellige Meinung aller Beteiligten, hat sich dieser Seminar-Tag für alle Teilnehmer absolut gelohnt und der gemeinsame Lerneffekt war am Ende ganz deutlich z spüren und zu sehen.

Die Gerätschaften zur Durchführung dieses Seminartages, wie Bagger, Anhänger und vor allem die zahlreichen ausgemusterten Autos wurden freundlicherweise von den umliegenden Firmen im Gewerbegebiet Lauchringen, so die Firmen SMV, Hoffmann, von Roth, Eichkorn und dem Feuerwehrkameraden Gabriel Anderhuber kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Das abschließende gemeinsame traditionelle Schlachtplattenessen für alle Teilnehmer am „rescue day“ war nach diesem arbeitsreichen Tag mehr als verdient.

  

 

 

Fotos:

Alle Fotos: Pressestelle Feuerwehr Lauchringen

Über 28 Tonnen betrug die Gesamtausbeute der Feuerwehr Lauchringen bei der diesjährigen Schrottsammlung in den beiden Ortsteilen Ober- und Unterlauchringen.

Das Ergebnis der Tonnage ist damit um mehr als ein Viertel gegenüber dem Vorjahr angestiegen.

In mehreren Sammelgruppen, mit jeweils einem Lastwagen oder Traktor nebst Anhänger, zogen zahlreiche aktive Mitglieder der Lauchringer Wehr, mit Unterstützung von Mitgliedern der Jugendfeuerwehr Lauchringen, bereits kurz nach acht Uhr zum Einsammeln des von den Bewohnern an die Straße gestellten Alteisens los.  

Jeder Gruppe wurde ein Sammelgebiet oder Adressen, zur Direktabholung, zugeordneten.

Gesammelt wurde von Eisen und Blech über Aluminium bis zu Kupfer, Edelstahl und Messing alles was an Altmetallen anfiel.

Ein besonderer und gerne angenommener Service war die telefonische Voranmeldung zur Schrottabholung von besonders sperrigen und schweren Altmetallgegenständen.

Gerade alte Waschmaschinen, Öfen, schwere Heizungsboiler und Heizkörper, aber auch Heimtrainer und Fahrrädern holte die Feuerwehr vielmals direkt aus dem Keller, der Garage oder der Wohnung ab.

Bis zum frühen Nachmittag ging die Sammelaktion der aktiven Wehrmänner.

Zwischendurch gab es Getränke und Vesper zur Stärkung.

Auch für den Oktober 2019 kündete Lauchringens Feuerwehrkommandant Bernhard Loll bereits wieder eine Schrottsammlung an.

Foto: Pressestelle Feuerwehr Lauchringen

Schrottsammlung

Die Feuerwehr Lauchringen führt am Samstag, den 13. Oktober 2018, ihre jährlich stattfindende Schrottsammlung in Unter- und Oberlauchringen durch. Mitgenommen werden sämtliche Gegenstände aus Altmetallen vom Eisen über Aluminium bis zu Kupfer und Messing. Die Metallgegenstände sollten dabei am Samstag bis spätestens 8 Uhr gut sichtbar an den Straßenrand gestellt werden. Große und schwere Gegenstände werden auch direkt vom Lagerort abgeholt. Hierzu bittet die Feuerwehr um eine vorherige telefonische Anmeldung unter der Telefonnummer 6095-36 (Herr Müller – Rathaus Lauchringen).

Einsatzkräfte der First Responderguppe Lauchringen:                                                                                                                                                                                                                                          Foto: Pressestelle Feuerwehr Lauchringen

(hintere Reihe von links nach rechts) Andreas Mager (FW LA), Maurice Sobiera (FW LA), Maximilian Mager (FW LA), Peter Wagner (FW LA und Rettungsdienst), Christian Kausch, Uli Brehmer (DRK LA), Jochen Brockmann (FW LA) und Claudia Tröndle.

(vordere Reihe von links nach rechts) Dietmund Schwarz (FW LA), Gertrud Lieber (DRK), Steffi Weber (FW LA), Patrik Preiser (DRK), Manuel von Osten (DRK), Michael Fleischer (FW LA) und Daniel Arndt (FW LA, Leitender Notarzt und Ausbilder)

Nicht auf dem Foto von Seiten der Feuerwehr Lauchringen sind noch die First Responder Florian Eckert und Mike Binner

Seit Mitte Juni gibt es nun auch in Lauchringen eine einsatzbereite 23 köpfige First Responder-Gruppe, bestehend aus einer großen Zahl von aktiven Einsatzkräften der Feuerwehr Lauchringen sowie Mitglieder des DRK Ortsverein Lauchringen, aber auch Hauptamtlichen Mitarbeitern des Deutschen Roten Kreuzes und Bürgerinnen und Bürger aus Lauchringen (unter anderem Krankenhaus-Intensivpfleger).

Alle First Responder wurden seit fast einem Jahr auf ihre Aufgabe vorbereitet und ausgebildet. Zur Ausbildung der First Responder gehört neben einem Erste-Hilfe-Kurs auch ein Sanitätskurs, dem sich ein Praktikum beim Rettungsdienst anschließt. Die Ausbildung und auch die Weiterbildung oblag dem Leitenden Notarzt und für den örtlichen Rettungsdienst des DRK Kreisverband Waldshut verantwortlichen Arzt Daniel Arndt (selbst auch aktives Mitglied der Feuerwehr Lauchringen und zweiter Vorsitzender des DRK Ortsverein Lauchringen).  Auch Edelbert Gantert aus Lauchringen,  in seiner Eigenschaft als Kreisausbildungsleiter beim DRK-Kreisverband Waldshut, hat sich besonders um die Ausbildungsorganisation der First Responder gekümmert und teilweise auch persönlich geleitet.

Die First Responder (wörtlich übersetzt: „erste Reagierende“) werden immer dann zum Einsatz alarmiert, wenn der Rettungswagen der Rettungswache Lauchringen mit seinen Einsatzkräften bereits in einem Einsatz anderswo gebunden ist, aber auch wenn die Einsatzkräfte eines Rettungsdienstes zusätzliche Unterstützung brauchen. Die First Responder agieren dabei, ausgestattet mit einem entsprechendem „First Responder Notfallrucksack“, von zu Hause bzw. der Arbeitsstelle aus.

Alarmiert werden sie über den Funkempfänger von der Leitstelle Waldshut. Im Falle der Feuerwehreinsatzkräfte ist dies der Feuerwehrpager. Über das Display können dabei bereits die ersten wichtigen Informationen übermittelt werden.

Finanzielle Unterstützung zum Aufbau der Lauchringer First Responder-Gruppe kam von der Gemeinde Lauchringen mit Bürgermeister Thomas Schäuble, der auch erster Vorsitzender des DRK Ortsverein Lauchringen ist, sowie durch Spenden von Lauchringer Bürger.

Weitere Interessenten sind herzlich Willkommen und können sich über den DRK Kreisverband Waldshut unter der Telefonnummer 07751/67350 informieren, unter der E-Mail-Adresse info@drk-kv-wt.de sich melden oder jedes Mitglied der First Responder-Gruppe gerne ansprechen.