Bei strahlendem Sonnenschein machten die aktiven Mirglieder der Feuerwehr Lauchringen nebst Partner oder Partnerin ihren Jahresausflug in den Bregenzer Wald. Mit dabei auch die Altersabteilung der Feuerwehr Lauchringen. Auf dem Programm standen, je nach Interessenschwerpunktdie Besichtigung einer Schauimkerei und  -brennerei, Rafting und Wandern im Tal des Kobelbaches und ein Stadtrundgang durch Dornbirn auf dem Programm. Einhellig war die abschließende Rückmeldung, dass es wieder ein gelungener Ausflug mit geselligem Zusammensein war.

 

 

 

Fotos: Pressestelle der Feuerwehr Lauchringen

Ein großes Unfallszenario mit einem Schulbus und zwei weiteren Unfallfahrzeugen sowie zahlreichen Verletzten bot die Jahres-abschlussübung der Feuerwehr Lauchringen einem interessierten und zahlreiche anwesenden Publikum, darunter auch viele Vertreter des Gemeinderates und Bürgermeister Thomas Schäuble, im Bereich der Badstraße am Schwimmbadparkplatz Nord.

 

Bei der gedachten Ausgangslage des Verkehrsunfalls kam es in einer Kurve zu einem Zusammenstoß zwischen einem Personenwagen und einem Schulbus. Durch die gedachte Kollision kippte der Bus mit zahlreichen Schülern zur Seite. Auch der PKW kam auf der Seite zum liegen. Ein weiterer PKW, so das Szenario, konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen, überrollte noch einen Fußgänger und kam erst im Heck des Busses auf dem Dach liegend zum Stehen.

 

Dank der Firma Hoffmann Rohstoffe Lauchringen und der Firma Abschlepp und Bergedienst Strittmatter konnte die Unfalldarstellung entsprechend vorbereitet werden. Die ersten eintreffenden Einsatzkräfte am Unfallort ordern sofort weitere Hilfskräfte an. Einsatzleiter und Lauchringens Kommandant Bernhard Loll teilt im weiteren Verlauf der Übung jeder eintreffenden Feuerwehr einen Einsatzabschnitt zu.

  

Viele der  verunfallten Personen, dargestellt durch Mitglieder der Jugendfeuerwehr Lauchringen, Mitglieder von Lauchringens französischer Partnerfeuerwehr aus St. Pierre de Chandieu, was auch eine sprachliche Erschwernis für die Einsatzkräfte darstellte, sowie Dummys, konnten somit nur mittels Schere und Spreizer aus den verunfallten Fahrzeugen befreit werden. Die Betreuung und entsprechende Versorgung der Verletzten übernahmen die Einsatzkräfte des Rettungsdienstes und  des DRK-Ortsvereins Lauchringen.

  

Drei Auszubildende des DRK-Rettungsdienstes, unter der Anleitung von Ausbildern waren ebenfalls in das Szenario, im Rahmen einer freiwilligen Fortbildungseinheit, in das Unfallgeschehen mit einer medizinischen Sonderaufgabe integriert. So konnte an vielen Stellen gleichzeitig das anwesende Publikum sich von den vielfältigen Aufgaben und dem hohen Ausbildungsstand der Feuerwehr und des Rettungsdienstes überzeugen. 

Lauchringens Kommandant Bernhard Loll zeigte sich mit dem Übungsablauf, der in seinen Augen reibungslos und gut koordiniert verlief, sehr zufrieden. „Solche Übungen sind hervorragende Anlässe, um die Zusammenarbeit der Hilfsorganisationen zu trainieren“, so Kommandant Bernhard Loll.

 

 

Teilnehmende Kräfte an der Jahresabschlussübung der Feuerwehr Lauchringen:

– Feuerwehr Lauchringen – 6 Fahrzeuge und 30 Einsatzkräfte

– Jugendfeuerwehr Lauchringen – 16 Teilnehmer

– Feuerwehr Klettgau – 1 Einsatzfahrzeug und 9 Einsatzkräfte

– Feuerwehr Waldshut-Tiengen, Abteilung Tiengen – 1 Fahrzeuge und 9 Einsatzkräfte

– Feuerwehr Wutöschingen – 1 Fahrzeug und 8 Einsatzkräfte

– Feuerwehr Bonndorf – 1 Fahrzeuge und 7 Einsatzkräfte

– Feuerwehr Steckborn/Schweiz – 1 Fahrzeug und 6 Einsatzkräfte

– Fernmeldegruppe des Landkreises mit Multikopter – 1 Fahrzeug und 2 Einsatzkräfte

– Sapeurs Pompiers aus Lauchringens französischem Partnerort St. Pierre de Chandieu – 6 Einsatzkräfte

– DRK Ortsverein Lauchringen – 2 Einsatzfahrzeuge und 8 Einsatzkräfte

– DRK-Rettungsdienst aus Waldshut und Bad Säckingen im Rahmen einer Fortbildung – 3 Fahrzeuge mit 9 Auszubildende und 3 Ausbilder

 

Fotos: Pressestelle Feuerwehr Lauchringen

Tunnel-Einsatztaktik

Einsatztaktik verschiedener Szenarien galt die Begehung des Bürgerwaldtunnels durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr Lauchringen. Bedingt durch die halbjährlich stattfindenden nächtlichen Wartungs- und Reinigungsarbeiten im Tunnel unter dem Bürgerwald durch die Autobahnmeisterei, konnten sich die Feuerwehreinsatzkräfte vor Ort ein Bild von den taktischen Rettungs- und Löschmöglichkeiten machen. Neben den Notrufeinrichtungen und den Löschwasserzugängen galt das Interesse auch den Rettungsstollen mit ihren Überdruckbereichen sowie deren Lage von Seiten der Tunnelröhre wie auch von der Außenseite her. 

 

 

Bilder: Pressestelle Feuerwehr Lauchringen

Ehrungen

Foto: Rathaus Lauchringen

Im Rahmen einer Gemeinderatssitzung wurden 33 Feuerwehrleute von Bürgermeister Thomas Schäuble und mit Unterstützung durch die Bürgermeisterstellvertreter Rainer Höhl und Hermann Pfau für ihren langjährigen Dienst in der Feuerwehr Lauchringen geehrt. 14 Feuerwehrleute wurden, entsprechend einem Gemeinderatsbeschluss vom April 2017, zusätzlich auch zu Ehrenmitgliedern ernannt. „Viele der Ehrungen sind schon lange überfällig“, erklärte der Bürgermeister in seiner Rede. Und weiter sagte er: „Alle Wehrleute haben eine hervorragende Ausbildung und die Lauchringer Feuerwehr gehört zu den modernsten im Landkreis. Wir in Lauchringen wissen, was wir an Euch haben. Hier haben schon immer starke Persönlichkeiten ihren Dienst getan. Hier sind kompetente Leute am Werk.“

Zu Ehrenmitgliedern ernannt wurden (in alphabethischer Reihenfolge):
Clemens Anderhuber, Klaus Anderhuber, Mike Binner, Peter Gmelin, Rolf Grimmeisen, Thomas Herzog, Mike König, Kommandant Bernhard Loll, Udo Merz, Lothar Ringgeler, Andreas Schäfer, Dietmund Schwarz und Detlef Staudt

40 Jahre:
Klaus Anderhuber und Karl Schwab

30 Jahre:
Clemens Anderhuber, Klaus Gäng, Rolf Grimmeisen, Thomas Herzog, Bernhard Loll, Lothar Ringgeler, Andreas Schäfer und Detlef Staudt

25 Jahre: Dietmund Schwarz

20 Jahre:
Mike Binner, Jochen Brockmann, Peter Gmelin, Diana König, Mike König, Udo Merz, Peter von Roth und Marc Zepf

10 Jahre:
Alexander Anderhuber, Gabriel Anderhuber,, Dogan Atalay, Christian Convertini, Thomas Eckert, Tobias Jehle, Albert Karcher, Andreas Mager, Matthias Marent, Christian Müller, Michael Schilling, Martin Schwab und Martina Stockburger

SkyRun Messeturm Frankfurt

Am letzten Sonntag dem 11.06.2017 war es endlich soweit. Das erste mal nahmen gleich drei Teams der Feuerwehren aus Lauchringen und Klettgau an Europas höchsten Treppenhaus-Lauf am Messeturm in Frankfurt teil.

Unter den Team-Namen FireFighters HochRhein 1-3 starteten die Kameraden in der Disziplin FireFighterCup (FFC) Elite. Dies bedeutet, die Strecke mit 1202 Stufen, 61 Stockwerken und 222 Höhenmeter musste in vollständiger Brandschutzkleidung und angeschlossenem Atemschutzgerät zurückgelegt werden. Dabei wiegt die gesamte Ausrüstung ca. 25 kg.

  

Seit März trafen sich die neun Kameraden jeden Sonntag und trainierten am Vitibuck in Tiengen sowie dem Zäpfleturm in Höchenschwand. Das anschließende Grillen gehörte jedesmal dazu. 

Unter den 120 Teams in der Disziplin FFC-Elite konnten die FireFighters HochRhein folgende Plätze erreichen:

FireFighters HochRhein – 1: Platz 69
Tobias Jehle: 18,30 Minuten
Albert Karcher: 19,57 Minuten
Robin Gerlach: 20,40 Minuten

FireFighters HochRhein – 2: Platz 61
Bernadette Anderhuber: 17,43 Minuten
Alexander Anderhuber: 19,25 Minuten
Cornelius Anderhuber: 20,08 Minuten

FireFighters HochRhein – 3: Platz 105
Nikola Kordic: 22,33 Minuten
Matthias Marent: 25,43 Minuten
Alexander Gaiser: 27,26 Minuten

http://www.skyrun-messeturm-frankfurt.com/