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Interessierten Besuch hatte die Feuerwehr Lauchringen von 25, innerhalb der Gemeinde Lauchringen untergebrachten, Flüchtlingen mit ihren beiden Betreuern Florian Staudt und Celine Dörflinger. Hintergrund des Besuches ist die Flüchtlinge mit den Belangen des vorbeugenden Brandschutzes vertraut zu machen. Von Lauchringens Jugendfeuerwehrwart Dogan Atalay wurde den Flüchtlingen verschiedener Herkunftsländer zu Beginn in einer kurzen und einfachen theoretischen Einführung im Schulungsraum des Feuerwehrgerätehauses die Funktionsweise und Aufgaben der Feuerwehren in Deutschland sowie das „Absetzen eines Notrufes“ erklärt und praktisch durchgesprochen. Auch die Einsatzausrüstung der Feuerwehrkräfte wurde gezeigt, erklärt, vorgeführt und natürlich auch ausprobiert. Ebenfalls demonstriert wurde die praktische Handhabung von Feuerlöschern. Und so gehörte das Löschen eines kleinen echten Feuers mittels Feuerlöscher zum Besuchsprogramm. Die Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr Lauchringen wurden des Weiteren genauso interessiert begutachtet wie eine anschließende kleine Vorführung aus dem Bereich der Technischen Hilfeleistung. Die beiden Jugendfeuerwehrausbilder Pierre Kaiser und Dominik Lehmann zeigten das Öffnen einer klemmenden Fahrzeugtür mit Schere und Spreitzer. Selbstverständlich, dass auch jeder der Teilnehmer einmal mit dem Strahlrohr spritzen durfte und trotz Regen sichtlich ihren Spaß daran hatten.

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Fotos: Feuerwehr Lauchringen

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Auf großes Interesse bei der Lauchringer Einwohnerschaft, darunter auch Lauchringens Bürgermeister Thomas Schäuble und Mitglieder des Lauchringer Gemeinderates sowie dem stellvertretenden Kreisbrandmeister Andreas Kuhnert, stieß, trotz einsetzenden Starkregens, die öffentliche Jahresabschlussübung der Feuerwehr Lauchringen am Samstagnachmittag beim neuen Ärztehaus 2 in Unterlauchringen.

 „Szenario“, so Lauchringens Feuerwehrkommandant Bernhard Loll, der dem Publikum die verschiedenen Aufgabenbereiche der anrückenden Einsatzkräfte erläuterte, „ist ein angenommener Brand in der Tiefgarage des weitläufigen Gebäudes mit einem großen Ladengeschäft, Arztpraxen und Wohnungen. Durch offen stehende Türen zum Treppenhaus ist  die mit einer Nebelmaschine imitierte Kaminwirkung so schwer, dass zahlreiche Personen in verschiedenen Stockwerken eine Flucht nicht mehr möglich ist.“

Und so hört man rund um das Gebäude die Hilferufe, der von der Jugendfeuerwehr Lauchringen dargestellte und verletzte Personen imitierend, schreien.

Ebenfalls in das Szenario eingebaut war auch noch ein Unfall einer Person, in diesem Fall einem Dummy, die von einem Rückwärts aus einer Parkbucht fahrenden Auto erfasst wurde.

Mit allen Fahrzeugen  rückte die Feuerwehr Lauchringen mit ihren Einsatzkräften kurz nach der Alarmierung an den Einsatzort aus und begann unmittelbar mit den Maßnahmen zur Menschenrettung, Sicherung der Einsatzstelle und einem ersten Löschangriff unter schwerem Atemschutz in der Tiefgarage.

Weitere Einsatzkräfte benachbarter (und befreundeter) Feuerwehren, so die Feuerwehr Klettgau, die Feuerwehr Tiengen und die Feuerwehr Bonndorf, wurden unmittelbar mit ihren Drehleiterfahrzeugen sowie jeweils einem Löschfahrzeug dazu alarmiert. Auch das Deutsche Rote Kreuz war mit den DRK Ortsvereinen Lauchringen und Jestetten zur Versorgung der Verletzten und zur Unterstützung des Rettungsdienstes im Einsatz. Und auch von der Feuerwehr aus dem schweizerischen Steckborn waren drei Einsatzkräfte in das Geschehen mit involviert.

Die Größe des Gebäudekomplexes erforderte mehrere Einsatzabschnitte, die von Detlef Staudt, Lauchringens erstem stellvertretendem Feuerwehrkommandanten als Gesamteinsatzleiter koordiniert wurde.

Immerhin 18 Personen mussten über Leitern gerettet und weitere, in diesem Fall mehrere Dummy, geborgen beziehungsweise befreit werden.

Am Ende der Übung zeigte sich Lauchringens Feuerwehrkommandant Bernhard Loll  mit dem ruhigen und reibungslosen Ablauf und der Koordination der über 70 Einsatzkräfte, trotz starkem Regen, sehr zufrieden.

 

Die an der Jahreshauptübung der Feuerwehr Lauchringen teilnehmenden Einsatzkräfte:

  • Feuerwehr Lauchringen, 30 Einsatzkräfte, 6 Fahrzeuge
  • Feuerwehr Bonndorf, 10 Einsatzkräfte, 2 Fahrzeuge (darunter eine Drehleiter)
  • Feuerwehr Klettgau, 12 Einsatzkräfte, 2 Fahrzeuge (darunter eine Drehleiter)
  • Feuerwehr Tiengen, 11 Einsatzkräfte, 2 Fahrzeug (darunter eine Drehleiter)
  • Feuerwehr Steckborn (Schweiz) mit drei Einsatzkräften
  • Jugendfeuerwehr Lauchringen mit 18 Teilnehmern
  • DRK Ortsverein Lauchringen, Jestetten, 8 Einsatzkräfte, 3 Fahrzeuge
  • Rettungsdienst 4 Einsatzkräften

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Photos: Dietmund Schwarz

 

Zu einem großen Festwochenende wurde das Treffen der Partnergemeinden Lauchringen und St. Pierre de Chandieu in Frankreich. 20 Jahre Partnerschaft wurde würdig und mit einem großen Fest am 1. und 2. Oktober gemeinsam in St. Pierre de Chandieu gefeiert. Die Feuerwehr Lauchringen ist bereits von Anfang an dabei. Und regelmäßig ohne Unterbrechung gibt es seither jedes Jahr wechselseitig ein Treffen. Dieses Jahr war der Anlass nun der zwanzigste Geburtstag der Verschwisterung.

Neben dem offiziellen Festakt mit Festgottesdienst, Empfang auf dem „Lauchringer Platz“ vor dem Rathaus in St. Pierre de Chandieu, Festreden und einem großen gemeinsamen Gala-Essen, gab es auch einen Überraschungsausflug nach Lyon, wo die französischen Feuerwehrkameradinnen und Kameraden zu einem „Geburtstagsessen“ in einem Nobelrestaurant im 32. Stockwerk mit atemberaubender Sicht auf das nächtliche Lyon eingeladen hatten.

Wie immer war es ein toller und lebendiger Austausch sowohl zwischen den Wehren wie auch zwischen den Vertretern der verschiedenen Vereine und Institutionen beider Gemeinden.

Bereits jetzt ist für das kommende Jahr die Gegenveranstaltung in Lauchringen terminiert.

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Photos: Dietmund Schwarz

 

Gesamtprobe

Am vergangenem Montag fand eine Gesamtprobe der Feuerwehr Lauchringen statt.

An einem leerstehendem Gebäude in der Hebelstraße wurde ein Kellerbrand mit drei vermissten Personen simuliert. Mehrere Trupps mit Pressluftatmern ausgerüstet, probten die Personenrettung und Brandbekämpfung für den Ernstfall. Gleichzeitig wurde die Löschwasserversorgung aufgebaut und anschließend die Betreuung der Verletzten übernommen.

Leistungsabzeichen

An den diesjährigen Leistungswettkämpfe in Dogern auf dem Areal der Firma Sedus Stoll, konnten gleich drei Gruppen der Feuerwehr Lauchringen erfolgreich teilnehmen.

Es traten zwei Gruppen im Leistungsabzeichen Sonderstufe und eine Gruppe in der Kategorie Bronze an.

Wir gratulieren unseren drei Gruppen und allen anderen erfolgreich teilgenommenen Feuerwehren zum bestandenen Leistungsabzeichen.

 

 

 

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Die Bronzegruppe. Gruppenführer: Peter Tröndle

Bilder: Albert Karcher

Link zum Bericht auf Südkurier.de:

http://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/Feuerwehr-Leistungsabzeichen-Lob-von-Kreisbrandmeister-Santl-fuer-perfekte-Leistung;art372586,8777608