Schrottsammlung

Die Feuerwehr Lauchringen führt am Samstag, den 13. Oktober 2018, ihre jährlich stattfindende Schrottsammlung in Unter- und Oberlauchringen durch. Mitgenommen werden sämtliche Gegenstände aus Altmetallen vom Eisen über Aluminium bis zu Kupfer und Messing. Die Metallgegenstände sollten dabei am Samstag bis spätestens 8 Uhr gut sichtbar an den Straßenrand gestellt werden. Große und schwere Gegenstände werden auch direkt vom Lagerort abgeholt. Hierzu bittet die Feuerwehr um eine vorherige telefonische Anmeldung unter der Telefonnummer 6095-36 (Herr Müller – Rathaus Lauchringen).

Einsatzkräfte der First Responderguppe Lauchringen:                                                                                                                                                                                                                                          Foto: Pressestelle Feuerwehr Lauchringen

(hintere Reihe von links nach rechts) Andreas Mager (FW LA), Maurice Sobiera (FW LA), Maximilian Mager (FW LA), Peter Wagner (FW LA und Rettungsdienst), Christian Kausch, Uli Brehmer (DRK LA), Jochen Brockmann (FW LA) und Claudia Tröndle.

(vordere Reihe von links nach rechts) Dietmund Schwarz (FW LA), Gertrud Lieber (DRK), Steffi Weber (FW LA), Patrik Preiser (DRK), Manuel von Osten (DRK), Michael Fleischer (FW LA) und Daniel Arndt (FW LA, Leitender Notarzt und Ausbilder)

Nicht auf dem Foto von Seiten der Feuerwehr Lauchringen sind noch die First Responder Florian Eckert und Mike Binner

Seit Mitte Juni gibt es nun auch in Lauchringen eine einsatzbereite 23 köpfige First Responder-Gruppe, bestehend aus einer großen Zahl von aktiven Einsatzkräften der Feuerwehr Lauchringen sowie Mitglieder des DRK Ortsverein Lauchringen, aber auch Hauptamtlichen Mitarbeitern des Deutschen Roten Kreuzes und Bürgerinnen und Bürger aus Lauchringen (unter anderem Krankenhaus-Intensivpfleger).

Alle First Responder wurden seit fast einem Jahr auf ihre Aufgabe vorbereitet und ausgebildet. Zur Ausbildung der First Responder gehört neben einem Erste-Hilfe-Kurs auch ein Sanitätskurs, dem sich ein Praktikum beim Rettungsdienst anschließt. Die Ausbildung und auch die Weiterbildung oblag dem Leitenden Notarzt und für den örtlichen Rettungsdienst des DRK Kreisverband Waldshut verantwortlichen Arzt Daniel Arndt (selbst auch aktives Mitglied der Feuerwehr Lauchringen und zweiter Vorsitzender des DRK Ortsverein Lauchringen).  Auch Edelbert Gantert aus Lauchringen,  in seiner Eigenschaft als Kreisausbildungsleiter beim DRK-Kreisverband Waldshut, hat sich besonders um die Ausbildungsorganisation der First Responder gekümmert und teilweise auch persönlich geleitet.

Die First Responder (wörtlich übersetzt: „erste Reagierende“) werden immer dann zum Einsatz alarmiert, wenn der Rettungswagen der Rettungswache Lauchringen mit seinen Einsatzkräften bereits in einem Einsatz anderswo gebunden ist, aber auch wenn die Einsatzkräfte eines Rettungsdienstes zusätzliche Unterstützung brauchen. Die First Responder agieren dabei, ausgestattet mit einem entsprechendem „First Responder Notfallrucksack“, von zu Hause bzw. der Arbeitsstelle aus.

Alarmiert werden sie über den Funkempfänger von der Leitstelle Waldshut. Im Falle der Feuerwehreinsatzkräfte ist dies der Feuerwehrpager. Über das Display können dabei bereits die ersten wichtigen Informationen übermittelt werden.

Finanzielle Unterstützung zum Aufbau der Lauchringer First Responder-Gruppe kam von der Gemeinde Lauchringen mit Bürgermeister Thomas Schäuble, der auch erster Vorsitzender des DRK Ortsverein Lauchringen ist, sowie durch Spenden von Lauchringer Bürger.

Weitere Interessenten sind herzlich Willkommen und können sich über den DRK Kreisverband Waldshut unter der Telefonnummer 07751/67350 informieren, unter der E-Mail-Adresse info@drk-kv-wt.de sich melden oder jedes Mitglied der First Responder-Gruppe gerne ansprechen.

Einen spannenden Erkundungslerngang zur Feuerwehr Lauchringen unternahmen die Kinder der Klasse 4 der Grundschule Oberlauchringen.
Hier bekamen die fast 30 Schülerinnen und Schüler ihre vielen Fragen durch ihren Lehrer Dietmund Schwarz, selbst aktives Mitglied der Feuerwehr Lauchringen (links im Bild), beantwortet und ausführlich erklärt.
Die ganze Bandbreite an Aufgaben der Feuerwehr kamen dabei zur Sprache und konnte von den Kindern erkundet werden.
Selbstverständlich durften die Kinder auch selbst die Einsatzkleidung testen oder einmal die schwere Rettungsschere halten.
Sie erkundeten ebenso den Funkraum wie auch die umfang-reiche Beladung eines Tanklöschfahrzeuges.
Die beiden Mitschüler Dominik und Juno, Mitglieder der Jugendfeuerwehr Lauchringen, berichteten im Anschluss noch ausführlichst über ihre Aktivitäten bei der Jugendfeuerwehr.

Ein geselliger Abend war wieder der traditionelle und weit über die Gemarkungsgrenzen bekannte Dreikönigspreisjass der Feuerwehr Lauchringen. Gleich zwei Spielerinnen haben sich dabei auf das Siegerpodest gespielt.

Die Sieger beim Dreikönigspreisjass der Feuerwehr Lauchringen (v. l. n. r.) Judith Lampart aus Lauchringen (Platz 1), Siegfried Merkt aus Küssaburg-Dangstetten(Platz 2) und Cornelia Hotz aus Eggingen (Platz 3) bei der Siegerehrung.                      Bild: Pressestelle Feuerwehr Lauchringen

So fanden in diesem Jahr mit 72 Jass begeisterten Spielern, darunter 21 Spielerinnen, aus dem gesamten Landkreis Waldshut, den angrenzenden Landkreisen und auch aus dem benachbarten Schweizer Kanton den Weg in das Feuerwehrgrätehaus.

In drei Spielrunden spielten die Jassspieler um die höchste Punktzahl sowie um die zahlreichen hochwertigen Gewinnprämien.

Keiner der Jassturnierteilnehmer verließ zu später Stunde ohne einen Preis das Feuerwehrhaus von Lauchringen. Unter den zahlreichen attraktiven zur Auswahl ausgelegten Preisen konnte sich jeder Teilnehmer entsprechend seiner Platzierung etwas aussuchen.

Und selbst für den letzten Platz gab es einen Trostpreis in Form eines halben Zentners Kartoffeln.

Mit deutlicher Höchstsumme an Spielpunkten gewann Judith Lampart aus Lauchringen den diesjährigen  Dreikönigspreisjass.

Den 2. Platz errang Siegfried Merkt aus Küssaburg-Dangstetten, gefolgt von Cornelia Hotz aus Eggingen auf den 3. Platz in der Gesamtwertung.

Die aktiven Frauen und Männer der Feuerwehr Lauchringen, in deren Hand die Organisation des Preisjasses lag, kümmerten sich neben dem gerechten Spielablauf auch um die entsprechende Versorgung an Speisen und Getränke während der Veranstaltung.

„Wir freuen uns, dass in diesem Jahr wieder deutlich mehr Spieler den Weg nach Lauchringen gefunden haben“, freut sich Lauchringens Feuerwehrkommandant Bernhard Loll bei der abschließenden Siegerehrung.

Auch für das kommenden Jahr kündigte Loll bereits wieder das Jassturnier der Feuerwehr Lauchringen an Dreikönig an.  

Brandeinsatz Firma König

Zu einem Großeinsatz wurde am Mittwoch kurz vor 13 Uhr die Feuerwehr Lauchringen mittels Vollalarm sowie weitere umliegende Feuerwehren und das Technische Hilfswerk sowie der DRK Ortsverein Lauchringen alarmiert.

In einer Halle eines Betriebes im Lauchringer Industriegebiet war möglicherweise im Zusammenhang mit Umbaumaßnahmen ein Brand ausgebrochen.

Der Einsatzbereich wurde weiträumig abgesperrt. Zahlreiche Atemschutztrupps und Strahlrohre waren ebenso im Einsatz wie die Drehleitern der Feuerwehr Tiengen und Klettgau. Neben 35 Einsatzkräften und allen Fahrzeugen der Feuerwehr Lauchringen waren auch die Feuerwehr Wutöschingen mit 2 Fahrzeugen und 13 Einsatzkräften, die Feuerwehr Waldshut-Tiengen neben der Drehleiter mit zwei weiteren Einsatzfahrzeugen und 14 Einsatzkräften, die Feuerwehr Klettgau neben der Drehleiter ebenfalls mit zwei weiteren Einsatzfahrzeugen und 13 Einsatzkräften, das ABC-Erkundungsteam mit einem Einsatzfahrzeug und 3 Einsatzkräften sowie die Einsatzleitgruppe Ost mit einem Fahrzeug und 9 Einsatzkräften der Feuerwehren Lotstetten, Klettgau, Küssaberg und Hohentengen. Darüber hinaus waren auch das Technische Hilfswerk mit vier Fahrzeugen und 15 Einsatzkräften und der DRK Ortsverband Lauchringen mit mehreren Einsatzkräften vor Ort.

 

Nach rund 40 Minuten konnte „Feuer aus“ gemeldet werden. Gegen 15.30 Uhr konnten bereits erste Wehren wieder abrücken. Das THW deckte nach Abschluss der Löscharbeiten den offenen Dachbereich mit Planen ab und setzte aus statischen Sicherheitsmaßnahmen einen Unterbau aus einer Holzbalkenkonstruktion ein. 

Nach Informationen der Polizei wurde die Halle im Dachbereich so zerstört, dass ein Schaden von mindestens 100000 Euro entstand. Menschen wurden nicht verletzt. Alle Mitarbeiter des Metall verarbeitenden Betriebs konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen. Die Löscharbeiten dauerten bis zum frühen Abend an. Eine Brandwache blieb vor Ort.

Fotos: Pressestelle der Feuerwehr Lauchringen