Brandeinsatz Firma König

Zu einem Großeinsatz wurde am Mittwoch kurz vor 13 Uhr die Feuerwehr Lauchringen mittels Vollalarm sowie weitere umliegende Feuerwehren und das Technische Hilfswerk sowie der DRK Ortsverein Lauchringen alarmiert.

In einer Halle eines Betriebes im Lauchringer Industriegebiet war möglicherweise im Zusammenhang mit Umbaumaßnahmen ein Brand ausgebrochen.

Der Einsatzbereich wurde weiträumig abgesperrt. Zahlreiche Atemschutztrupps und Strahlrohre waren ebenso im Einsatz wie die Drehleitern der Feuerwehr Tiengen und Klettgau. Neben 35 Einsatzkräften und allen Fahrzeugen der Feuerwehr Lauchringen waren auch die Feuerwehr Wutöschingen mit 2 Fahrzeugen und 13 Einsatzkräften, die Feuerwehr Waldshut-Tiengen neben der Drehleiter mit zwei weiteren Einsatzfahrzeugen und 14 Einsatzkräften, die Feuerwehr Klettgau neben der Drehleiter ebenfalls mit zwei weiteren Einsatzfahrzeugen und 13 Einsatzkräften, das ABC-Erkundungsteam mit einem Einsatzfahrzeug und 3 Einsatzkräften sowie die Einsatzleitgruppe Ost mit einem Fahrzeug und 9 Einsatzkräften der Feuerwehren Lotstetten, Klettgau, Küssaberg und Hohentengen. Darüber hinaus waren auch das Technische Hilfswerk mit vier Fahrzeugen und 15 Einsatzkräften und der DRK Ortsverband Lauchringen mit mehreren Einsatzkräften vor Ort.

 

Nach rund 40 Minuten konnte „Feuer aus“ gemeldet werden. Gegen 15.30 Uhr konnten bereits erste Wehren wieder abrücken. Das THW deckte nach Abschluss der Löscharbeiten den offenen Dachbereich mit Planen ab und setzte aus statischen Sicherheitsmaßnahmen einen Unterbau aus einer Holzbalkenkonstruktion ein. 

Nach Informationen der Polizei wurde die Halle im Dachbereich so zerstört, dass ein Schaden von mindestens 100000 Euro entstand. Menschen wurden nicht verletzt. Alle Mitarbeiter des Metall verarbeitenden Betriebs konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen. Die Löscharbeiten dauerten bis zum frühen Abend an. Eine Brandwache blieb vor Ort.

Fotos: Pressestelle der Feuerwehr Lauchringen

Volle Wasserkraft aus allen zur Verfügung stehenden Strahlrohren bekam das zahlreich anwesende und interessierte Publikum, darunter Lauchringens Feuerwehrkommandant Bernhard Loll, Stellvertreter Mike König, Abordnungen mehrerer Jugendfeuerwehren des Landkreises sowie Mitglieder des Lauchringer Gemeinderates, bei der Jahresabschlussübung der Jugendfeuerwehr Lauchringen an der Schule am Hochrhein in Lauchringen zu sehen.

 

Mit großem Engagement und viel Einsatz führten die 32 Bambini- und Jugendfeuerwehrmitglieder der Feuerwehr Lauchringen bei ihrer Jahresabschlussübung vor, dass es ihnen nicht gleichgültig wäre, wenn ein Klassenzimmer brennen würde.

  

Lauchringens Jugendfeuerwehrwart und zweiter stellvertretender Feuerwehrkommandant  Dogan Atalay, der das Szenario vorbereitet hatte und als Feuerwehreinsatzleiter fungierte, wurde von den Jugendfeuerwehrausbildern Sina Gnädinger, Dominik Asprion, Kevin Jehle,  Pierre Kaiser, Dominik Lehmann und Maximilian Mager unterstützt.

 

Zur Unterstützung der Jugendlichen waren noch die aktiven Feuerwehrmänner Jochen Brockmann, Eric Dörflinger und Albert Karcher in der Funktion als Fahrer und Maschinist mit dabei.

  

Schnell, ganz wie bei den Profis, wurden Verteiler gesetzt und Schlauchleitungen verlegt. Innerhalb kürzester Zeit hallte vom ersten Angriffstrupp der Ruf „Wasser Marsch!“.

 

Rasch brachten die Kinder- und Jugendlichen den Brand mit einer beeindruckenden Wasserwand unter Kontrolle.

 

Ebenso reibungslos und schnell wie der Aufbau der Einsatzübung verlief im Nachgang auch das Aufräumen.

Am Ende gab es dann für die Jugendfeuerwehr, neben der Anerkennung für den vorbildlichen Übungsablauf durch Lauchringens Feuerwehrkommandanten Bernhard Loll auch von ihren Jugendfeuerwehrausbildern ein dickes Lob und großen Applaus von den Besuchern sowie zur Belohnung ein gemeinsames Abschlussessen im Feuerwehrgerätehaus.

Fotos: Pressestelle Feuerwehr Lauchringen

      

Bei strahlendem Sonnenschein machten die aktiven Mirglieder der Feuerwehr Lauchringen nebst Partner oder Partnerin ihren Jahresausflug in den Bregenzer Wald. Mit dabei auch die Altersabteilung der Feuerwehr Lauchringen. Auf dem Programm standen, je nach Interessenschwerpunktdie Besichtigung einer Schauimkerei und  -brennerei, Rafting und Wandern im Tal des Kobelbaches und ein Stadtrundgang durch Dornbirn auf dem Programm. Einhellig war die abschließende Rückmeldung, dass es wieder ein gelungener Ausflug mit geselligem Zusammensein war.

 

 

 

Fotos: Pressestelle der Feuerwehr Lauchringen

Ein großes Unfallszenario mit einem Schulbus und zwei weiteren Unfallfahrzeugen sowie zahlreichen Verletzten bot die Jahres-abschlussübung der Feuerwehr Lauchringen einem interessierten und zahlreiche anwesenden Publikum, darunter auch viele Vertreter des Gemeinderates und Bürgermeister Thomas Schäuble, im Bereich der Badstraße am Schwimmbadparkplatz Nord.

 

Bei der gedachten Ausgangslage des Verkehrsunfalls kam es in einer Kurve zu einem Zusammenstoß zwischen einem Personenwagen und einem Schulbus. Durch die gedachte Kollision kippte der Bus mit zahlreichen Schülern zur Seite. Auch der PKW kam auf der Seite zum liegen. Ein weiterer PKW, so das Szenario, konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen, überrollte noch einen Fußgänger und kam erst im Heck des Busses auf dem Dach liegend zum Stehen.

 

Dank der Firma Hoffmann Rohstoffe Lauchringen und der Firma Abschlepp und Bergedienst Strittmatter konnte die Unfalldarstellung entsprechend vorbereitet werden. Die ersten eintreffenden Einsatzkräfte am Unfallort ordern sofort weitere Hilfskräfte an. Einsatzleiter und Lauchringens Kommandant Bernhard Loll teilt im weiteren Verlauf der Übung jeder eintreffenden Feuerwehr einen Einsatzabschnitt zu.

  

Viele der  verunfallten Personen, dargestellt durch Mitglieder der Jugendfeuerwehr Lauchringen, Mitglieder von Lauchringens französischer Partnerfeuerwehr aus St. Pierre de Chandieu, was auch eine sprachliche Erschwernis für die Einsatzkräfte darstellte, sowie Dummys, konnten somit nur mittels Schere und Spreizer aus den verunfallten Fahrzeugen befreit werden. Die Betreuung und entsprechende Versorgung der Verletzten übernahmen die Einsatzkräfte des Rettungsdienstes und  des DRK-Ortsvereins Lauchringen.

  

Drei Auszubildende des DRK-Rettungsdienstes, unter der Anleitung von Ausbildern waren ebenfalls in das Szenario, im Rahmen einer freiwilligen Fortbildungseinheit, in das Unfallgeschehen mit einer medizinischen Sonderaufgabe integriert. So konnte an vielen Stellen gleichzeitig das anwesende Publikum sich von den vielfältigen Aufgaben und dem hohen Ausbildungsstand der Feuerwehr und des Rettungsdienstes überzeugen. 

Lauchringens Kommandant Bernhard Loll zeigte sich mit dem Übungsablauf, der in seinen Augen reibungslos und gut koordiniert verlief, sehr zufrieden. „Solche Übungen sind hervorragende Anlässe, um die Zusammenarbeit der Hilfsorganisationen zu trainieren“, so Kommandant Bernhard Loll.

 

 

Teilnehmende Kräfte an der Jahresabschlussübung der Feuerwehr Lauchringen:

– Feuerwehr Lauchringen – 6 Fahrzeuge und 30 Einsatzkräfte

– Jugendfeuerwehr Lauchringen – 16 Teilnehmer

– Feuerwehr Klettgau – 1 Einsatzfahrzeug und 9 Einsatzkräfte

– Feuerwehr Waldshut-Tiengen, Abteilung Tiengen – 1 Fahrzeuge und 9 Einsatzkräfte

– Feuerwehr Wutöschingen – 1 Fahrzeug und 8 Einsatzkräfte

– Feuerwehr Bonndorf – 1 Fahrzeuge und 7 Einsatzkräfte

– Feuerwehr Steckborn/Schweiz – 1 Fahrzeug und 6 Einsatzkräfte

– Fernmeldegruppe des Landkreises mit Multikopter – 1 Fahrzeug und 2 Einsatzkräfte

– Sapeurs Pompiers aus Lauchringens französischem Partnerort St. Pierre de Chandieu – 6 Einsatzkräfte

– DRK Ortsverein Lauchringen – 2 Einsatzfahrzeuge und 8 Einsatzkräfte

– DRK-Rettungsdienst aus Waldshut und Bad Säckingen im Rahmen einer Fortbildung – 3 Fahrzeuge mit 9 Auszubildende und 3 Ausbilder

 

Fotos: Pressestelle Feuerwehr Lauchringen

Tunnel-Einsatztaktik

Einsatztaktik verschiedener Szenarien galt die Begehung des Bürgerwaldtunnels durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr Lauchringen. Bedingt durch die halbjährlich stattfindenden nächtlichen Wartungs- und Reinigungsarbeiten im Tunnel unter dem Bürgerwald durch die Autobahnmeisterei, konnten sich die Feuerwehreinsatzkräfte vor Ort ein Bild von den taktischen Rettungs- und Löschmöglichkeiten machen. Neben den Notrufeinrichtungen und den Löschwasserzugängen galt das Interesse auch den Rettungsstollen mit ihren Überdruckbereichen sowie deren Lage von Seiten der Tunnelröhre wie auch von der Außenseite her. 

 

 

Bilder: Pressestelle Feuerwehr Lauchringen