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Ein beeindruckendes Szenario mit der vollen Wasserkraft aus drei Verteiler und neun Strahlrohren bekamen ein zahlreiches und interessiertes Publikum, darunter Lauchringens Feuerwehrkommandant Bernhard Loll, Stellvertreter Mike König sowie Abordnungen mehrerer Jugendfeuerwehren des Landkreises, bei der Jahresabschlussübung der Jugendfeuerwehr Lauchringen zu sehen.Mit großem Engagement und viel Einsatz führten die 38 Bambini- und Jugendfeuerwehrmitglieder der Feuerwehr Lauchringen bei ihrer Jahresabschlussübung vor, dass es ihnen nicht gleichgültig wäre, wenn das alte Unterlauchringen Spritzenhaus an der Hauptstraße brennen würde.

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Bestehend aus der Lauchringer „Bambinifeuerwehr“ (8 bis 12 Jahre) zusammen mit den Mitgliedern der Jugendfeuerwehr (12 – 17 Jahre), zeigten, was sie alles im Laufe des Jahres zum Thema Brandbekämpfung von ihren Jugendfeuerwehrausbildern gelernt hatten.

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Lauchringens Jugendfeuerwehrwart und seit kurzem zweiter stellvertretender Feuerwehrkommandant  Dogan Atalay, der das Szenario vorbereitet hatte und als Feuerwehreinsatzleiter fungierte, wurde von den Jugendfeuerwehrausbildern Dominik Asprion, Niklas Gantert , Sina Gnädinger, Kevin Jehle,  Pierre Kaiser, Maximilian Mager und Dominik Lehmann unterstützt. Zur Unterstützung der Jugendlichen waren noch die aktiven Feuerwehrmänner Peter Anderhuber, Patrick Bachmann und Albert in de Funktion als Fahrer und Maschinist mit dabei.

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Angenommen war ein Brand des ehemaligen Spritzenhauses, bei dem ein Großteil des Daches in Flammen steht. Mit dem Einsatzleitwagen und zwei Löschfahrzeugen trafen die ersten jugendlichen Einsatzkräfte nach der Funkalarmierung am „Einsatzort“ ein. Schnell, ganz wie bei den Profis, wurden Verteiler gesetzt und Schlauchleitungen verlegt. Innerhalb kürzester Zeit hallte vom ersten Angriffstrupp der Ruf „Wasser Marsch!“.

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Als Verstärkung rückten mit dem Gerätewagen sowie dem Mannschaftstransportwagen der Feuerwehr Lauchringen weitere Jugendfeuerwehrmitglieder nach. Diese brachten weitere Angriffsleitungen auf der gedachten und betroffenen Frontseite des Gebäudes in Stellung.Mit insgesamt 9 Strahlrohren brachten die Kinder- und Jugendlichen den „Dachstuhlbrand“ schnell und mit einer beeindruckenden Wasserwand unter Kontrolle.

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Ebenso reibungslos und schnell wie der Aufbau der Einsatzübung verlief im Nachgang auch das Aufräumen.Am Ende gab es dann für die Jugendfeuerwehr, neben der Anerkennung für den vorbildlichen Übungsablauf durch Lauchringens Feuerwehrkommandanten Bernhard Loll auch von ihren Jugendfeuerwehrausbildern ein dickes Lob und großen Applaus von den Besuchern sowie zur Belohnung ein gemeinsames Abschlussessen im Feuerwehrgerätehaus.

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Fotos: Dietmund Schwarz

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Interessierten Besuch hatte die Feuerwehr Lauchringen von 25, innerhalb der Gemeinde Lauchringen untergebrachten, Flüchtlingen mit ihren beiden Betreuern Florian Staudt und Celine Dörflinger. Hintergrund des Besuches ist die Flüchtlinge mit den Belangen des vorbeugenden Brandschutzes vertraut zu machen. Von Lauchringens Jugendfeuerwehrwart Dogan Atalay wurde den Flüchtlingen verschiedener Herkunftsländer zu Beginn in einer kurzen und einfachen theoretischen Einführung im Schulungsraum des Feuerwehrgerätehauses die Funktionsweise und Aufgaben der Feuerwehren in Deutschland sowie das „Absetzen eines Notrufes“ erklärt und praktisch durchgesprochen. Auch die Einsatzausrüstung der Feuerwehrkräfte wurde gezeigt, erklärt, vorgeführt und natürlich auch ausprobiert. Ebenfalls demonstriert wurde die praktische Handhabung von Feuerlöschern. Und so gehörte das Löschen eines kleinen echten Feuers mittels Feuerlöscher zum Besuchsprogramm. Die Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr Lauchringen wurden des Weiteren genauso interessiert begutachtet wie eine anschließende kleine Vorführung aus dem Bereich der Technischen Hilfeleistung. Die beiden Jugendfeuerwehrausbilder Pierre Kaiser und Dominik Lehmann zeigten das Öffnen einer klemmenden Fahrzeugtür mit Schere und Spreitzer. Selbstverständlich, dass auch jeder der Teilnehmer einmal mit dem Strahlrohr spritzen durfte und trotz Regen sichtlich ihren Spaß daran hatten.

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Fotos: Feuerwehr Lauchringen

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Auf großes Interesse bei der Lauchringer Einwohnerschaft, darunter auch Lauchringens Bürgermeister Thomas Schäuble und Mitglieder des Lauchringer Gemeinderates sowie dem stellvertretenden Kreisbrandmeister Andreas Kuhnert, stieß, trotz einsetzenden Starkregens, die öffentliche Jahresabschlussübung der Feuerwehr Lauchringen am Samstagnachmittag beim neuen Ärztehaus 2 in Unterlauchringen.

 „Szenario“, so Lauchringens Feuerwehrkommandant Bernhard Loll, der dem Publikum die verschiedenen Aufgabenbereiche der anrückenden Einsatzkräfte erläuterte, „ist ein angenommener Brand in der Tiefgarage des weitläufigen Gebäudes mit einem großen Ladengeschäft, Arztpraxen und Wohnungen. Durch offen stehende Türen zum Treppenhaus ist  die mit einer Nebelmaschine imitierte Kaminwirkung so schwer, dass zahlreiche Personen in verschiedenen Stockwerken eine Flucht nicht mehr möglich ist.“

Und so hört man rund um das Gebäude die Hilferufe, der von der Jugendfeuerwehr Lauchringen dargestellte und verletzte Personen imitierend, schreien.

Ebenfalls in das Szenario eingebaut war auch noch ein Unfall einer Person, in diesem Fall einem Dummy, die von einem Rückwärts aus einer Parkbucht fahrenden Auto erfasst wurde.

Mit allen Fahrzeugen  rückte die Feuerwehr Lauchringen mit ihren Einsatzkräften kurz nach der Alarmierung an den Einsatzort aus und begann unmittelbar mit den Maßnahmen zur Menschenrettung, Sicherung der Einsatzstelle und einem ersten Löschangriff unter schwerem Atemschutz in der Tiefgarage.

Weitere Einsatzkräfte benachbarter (und befreundeter) Feuerwehren, so die Feuerwehr Klettgau, die Feuerwehr Tiengen und die Feuerwehr Bonndorf, wurden unmittelbar mit ihren Drehleiterfahrzeugen sowie jeweils einem Löschfahrzeug dazu alarmiert. Auch das Deutsche Rote Kreuz war mit den DRK Ortsvereinen Lauchringen und Jestetten zur Versorgung der Verletzten und zur Unterstützung des Rettungsdienstes im Einsatz. Und auch von der Feuerwehr aus dem schweizerischen Steckborn waren drei Einsatzkräfte in das Geschehen mit involviert.

Die Größe des Gebäudekomplexes erforderte mehrere Einsatzabschnitte, die von Detlef Staudt, Lauchringens erstem stellvertretendem Feuerwehrkommandanten als Gesamteinsatzleiter koordiniert wurde.

Immerhin 18 Personen mussten über Leitern gerettet und weitere, in diesem Fall mehrere Dummy, geborgen beziehungsweise befreit werden.

Am Ende der Übung zeigte sich Lauchringens Feuerwehrkommandant Bernhard Loll  mit dem ruhigen und reibungslosen Ablauf und der Koordination der über 70 Einsatzkräfte, trotz starkem Regen, sehr zufrieden.

 

Die an der Jahreshauptübung der Feuerwehr Lauchringen teilnehmenden Einsatzkräfte:

  • Feuerwehr Lauchringen, 30 Einsatzkräfte, 6 Fahrzeuge
  • Feuerwehr Bonndorf, 10 Einsatzkräfte, 2 Fahrzeuge (darunter eine Drehleiter)
  • Feuerwehr Klettgau, 12 Einsatzkräfte, 2 Fahrzeuge (darunter eine Drehleiter)
  • Feuerwehr Tiengen, 11 Einsatzkräfte, 2 Fahrzeug (darunter eine Drehleiter)
  • Feuerwehr Steckborn (Schweiz) mit drei Einsatzkräften
  • Jugendfeuerwehr Lauchringen mit 18 Teilnehmern
  • DRK Ortsverein Lauchringen, Jestetten, 8 Einsatzkräfte, 3 Fahrzeuge
  • Rettungsdienst 4 Einsatzkräften

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Photos: Dietmund Schwarz