Über 22 Tonnen betrug die Gesamtausbeute der Feuerwehr Lauchringen bei der diesjährigen Schrottsammlung in den beiden Ortsteilen Ober- und Unterlauchringen.

Lauchringens Feuerwehrkommandant Bernhard Loll, zeigte sich über das wieder leicht gestiegene Tonnage-Ergebnis der Sammlung sehr erfreut und zufrieden.

In sieben Sammelgruppen zogen zahlreiche aktive Mitglieder der Lauchringer Wehr, mit Unterstützung von Mitgliedern der Jugendfeuerwehr Lauchringen, bereits kurz nach acht Uhr zum Einsammeln des von den Bewohnern an die Straße gestellten Alteisens los. Dazu gehörte auch jeweils ein Lastwagen oder Traktor nebst Anhänger mit großer Ladefläche. Jeder Gruppe wurde ein Sammelgebiet oder Adressen, zur Direktabholung, zugeordneten.

Gesammelt wurde von Eisen und Blech über Aluminium bis zu Kupfer, Edelstahl und Messing alles was an Altmetallen anfiel.

Ein besonderer und gerne angenommener Service war die telefonische Voranmeldung zur Schrottabholung von besonders sperrigen und schweren Altmetallgegenständen.

Gerade alte Waschmaschinen, Öfen, schwere Heizungsboiler und Heizkörper, aber auch Heimtrainer und ganze Wagenladungen von Fahrrädern holte die Feuerwehr vielmals direkt aus dem Keller, der Garage oder aus der Wohnung ab.

Bis zum frühen Nachmittag ging die Sammelaktion der aktiven Wehrmänner.

Zwischendurch gab es Getränke und Vesper zur Stärkung.

Auch für den Oktober 2018 kündete Lauchringens Feuerwehrkommandant Bernhard Loll, bereits wieder eine Schrottsammlung an.

„Wir freuen uns über jeden Mitbürger“, so Kommandant Loll weiter in seinen Ausführungen, „der bereits jetzt beginnt, Alteisen für unsere Sammlung im kommende Jahr beiseite zu legen und dadurch die Feuerwehr unterstützt.“

Fotos: Pressestelle Feuerwehr Lauchringen

   

   

Volles Haus hatte die Feuerwehr Lauchringen bei ihrem Tag der offenen Tür bei dem in diesem Jahr vor allem zahlreiche spannende Einsatzszenarien auf dem Programm standen.

Zuvor jedoch spielte der Musikverein Oberlauchringen, unter der Leitung von Jürgen Röhrig, mit einem bunten Reigen an abwechslungsreichen Melodien zum Frühschoppen auf.

 

Als „Partner der Feuerwehr“ konnte Feuerwehrkommandant Bernhard Loll im Rahmen seiner Begrüßung zur Festeröffnung die Firma „Werkzeugbau Kaiser“ und somit Inhaber Franz Kaiser mit einer Urkunde nebst Plakette öffentlich ausgezeichnet.

 

Ein besonderer Besuchermagnet war, im Rahmen einer großen Anzahl an Einsatzfahrzeugen von Feuerwehr, Technisches Hilfswerk, Rettungsdienst und dem DRK Ortsverein Lauchringen, vor allem die Möglichkeit im Hubretter der Feuerwehr des Schweizer Kernkraftwerks Leibstadt alles von oben zu sehen.

   

Ein weiterer Höhepunkt war die Stippvisite des ebenfalls aus der Schweiz kommenden Rettungshubschraubers der Alpine Air Ambulance AAA aus Birrfeld.

 

Auch die Hüpfburg des Kinderpark „Berolino“ und das angebotene Kinderschminken waren ein Renner. Die Jugendfeuerwehr bot an einem eigenen Marktstand Waffeln und Tombola-Lose an.

 

Beeindruckend waren auch die vielfältigen Einsatzszenarien, die die Feuerwehr Lauchringen sowie deren Jugendfeuerwehrabteilung vorführte.

Die jüngsten Feuerwehrmitglieder der Jugendfeuerwehr zeigten mit einem Löscheinsatz an einem brennenden Holzhäuschen ihr Können.

Wer wollte, konnte auch selber einmal mit dem Rettungssatz sich in Schneiden oder Spreiten von Metall probieren.

Anhand eines simulierten Verkehrsunfalls eines Autos mit zwei eingeklemmten Personen veranschaulichten die Einsatzkräfte von DRK Ortverein Lauchringen und der Feuerwehr Lauchringen wie sie Hand in Hand arbeiten, um eine verunfallte Person aus einem völlig demolierten Auto zu befreien.

Ein realistisch nachgestellter Küchenbrand zeigte drastisch die Auswirkungen einer Fettexplosion. Mit dabei die Aufklärungsgruppe der Feuerwehr Waldshut mit ihrer Drohne, die neben einem filmischen Gesamtüberblick über das Einsatzgeschehen auch eine Wärmebildkamera hat und von zwei Mann geführt wir – einem Piloten und einem Fotografen. 

 

  

  

  

   

„Wetter, Atmosphäre, großer Besucherandrang, alles hat gestimmt und besser hätte es gar nicht laufen können. Wir sind mit diesem Festverlauf rundum zufrieden“, so Lauchringens Feuerwehrkommandant Bernhard Loll in seinem Resümee.

Ein herzliches Dankeschön an alle ehrenamtlich Beteiligten in der Küche, an den Theken, an den Spülautomaten, beim Bedienen, an der Hüpfburg, an der Kasse, bei den diversen Vorführungen, in der Logistik, bei den Aufbau- und Aufräumarbeiten, von den verschiedenen Hilfsorganisationen aus Deutschland und der Schweiz, beim Schminken, beim Waffel- und Kuchenbacken und allen, die mit ihrem riesen Engagement und ihrer tollen Mithilfe diesen Aktionstag zu diesem großartigen Ereignis haben werden lassen.

Bildergalerie

 

  

 

 

 

 

 

  

  

   

    

 

  

 

  

   

  

Alle Fotos: Pressestelle Feuerwehr Lauchringen/Dietmund Schwarz

Siehe auch www.suedkurier/bildergalerie.de

 

dscn5610-copy dscn5614-copy

Ein beeindruckendes Szenario mit der vollen Wasserkraft aus drei Verteiler und neun Strahlrohren bekamen ein zahlreiches und interessiertes Publikum, darunter Lauchringens Feuerwehrkommandant Bernhard Loll, Stellvertreter Mike König sowie Abordnungen mehrerer Jugendfeuerwehren des Landkreises, bei der Jahresabschlussübung der Jugendfeuerwehr Lauchringen zu sehen.Mit großem Engagement und viel Einsatz führten die 38 Bambini- und Jugendfeuerwehrmitglieder der Feuerwehr Lauchringen bei ihrer Jahresabschlussübung vor, dass es ihnen nicht gleichgültig wäre, wenn das alte Unterlauchringen Spritzenhaus an der Hauptstraße brennen würde.

dscn5618-copy dscn5629-copy

Bestehend aus der Lauchringer „Bambinifeuerwehr“ (8 bis 12 Jahre) zusammen mit den Mitgliedern der Jugendfeuerwehr (12 – 17 Jahre), zeigten, was sie alles im Laufe des Jahres zum Thema Brandbekämpfung von ihren Jugendfeuerwehrausbildern gelernt hatten.

dscn5630-copy dscn5632-copy

Lauchringens Jugendfeuerwehrwart und seit kurzem zweiter stellvertretender Feuerwehrkommandant  Dogan Atalay, der das Szenario vorbereitet hatte und als Feuerwehreinsatzleiter fungierte, wurde von den Jugendfeuerwehrausbildern Dominik Asprion, Niklas Gantert , Sina Gnädinger, Kevin Jehle,  Pierre Kaiser, Maximilian Mager und Dominik Lehmann unterstützt. Zur Unterstützung der Jugendlichen waren noch die aktiven Feuerwehrmänner Peter Anderhuber, Patrick Bachmann und Albert in de Funktion als Fahrer und Maschinist mit dabei.

dscn5625-copy dscn5647-copy

Angenommen war ein Brand des ehemaligen Spritzenhauses, bei dem ein Großteil des Daches in Flammen steht. Mit dem Einsatzleitwagen und zwei Löschfahrzeugen trafen die ersten jugendlichen Einsatzkräfte nach der Funkalarmierung am „Einsatzort“ ein. Schnell, ganz wie bei den Profis, wurden Verteiler gesetzt und Schlauchleitungen verlegt. Innerhalb kürzester Zeit hallte vom ersten Angriffstrupp der Ruf „Wasser Marsch!“.

dscn5635-copy dscn5641-copy

Als Verstärkung rückten mit dem Gerätewagen sowie dem Mannschaftstransportwagen der Feuerwehr Lauchringen weitere Jugendfeuerwehrmitglieder nach. Diese brachten weitere Angriffsleitungen auf der gedachten und betroffenen Frontseite des Gebäudes in Stellung.Mit insgesamt 9 Strahlrohren brachten die Kinder- und Jugendlichen den „Dachstuhlbrand“ schnell und mit einer beeindruckenden Wasserwand unter Kontrolle.

dscn5643-copy dscn5646-copy

Ebenso reibungslos und schnell wie der Aufbau der Einsatzübung verlief im Nachgang auch das Aufräumen.Am Ende gab es dann für die Jugendfeuerwehr, neben der Anerkennung für den vorbildlichen Übungsablauf durch Lauchringens Feuerwehrkommandanten Bernhard Loll auch von ihren Jugendfeuerwehrausbildern ein dickes Lob und großen Applaus von den Besuchern sowie zur Belohnung ein gemeinsames Abschlussessen im Feuerwehrgerätehaus.

dscn5652-copy dscn5654-copy

Fotos: Dietmund Schwarz

Liebe Eltern, Freunde und Kameraden,

es ist wieder soweit, die Jugendfeuerwehr Lauchringen führt wieder mal ihre alljährliche Abschlussprobe, am Sonntag den 04.12.16 um 15:30 Uhr am ehem. Spritzenhaus Unterlauchringen, Hauptstraße 40a (gegenüber Ärztehaus 1)durch. 

Treffpunkt der Jugendfeuerwehrler ist um 14:00 Uhr Gerätehaus Lauchringen. Würde mich sehr freuen euch zu sehen.

Mit freundlichen Grüßen

Dogan Atalay

Jugendwart

Vom Notruf bis zur Rettung von Personen unter erschwerten Bedingungen lernten die Mitglieder der Jugendfeuerwehr unter der fachlichen Anleitung der beiden aktiven Feuerwehrmännern Daniel Arndt und Daniel Strunze. Daniel Arndt, im Hauptberuf Notarzt beim Rettungsdienst, und Daniel Strunze, seinerseits Leitstellendisponent bei der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle in Waldshut, gaben den jungen Feuerwehrleuten somit ihr Wissen aus erster Hand weiter. Dazu gehörte, neben dem richtigen Absetzen eines Notrufs und der darauf folgenden Alarmierungskette, vor allem auch die entsprechende Patientenerstversorgung. Geübt wurde unter anderem das richtige Abnehmen eines Motorradhelms bei einem verunglückten Motorradfahrer oder auch die Überprüfung der Vitalfunktionen sowie die Wiederbelebung einer verunfallten Person.

Richtig kompliziert und vertrackt war die Aufgabe, einen Patienten mit Herz-Kreislauf-Stillstand auch während dem Transport durch ein enges Treppenhaus permanent und ohne Unterbrechung wieder zu beleben.

„Alle Lauchringer Feuerwehrjugendlichen waren mit großem Interesse und Engagement dabei und bewährten sich auch unter erschwerten Bedingungen als Ersthelfer, die ihre Sache sehr gut meistern“, so Jugendfeuerwehrwart Dogan Atalay, der diesen Rettungskurs mit seinem Helferteam geplant und organisiert hatte.