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Einsatz- bzw. Zeitungsberichte der alten Einsätze
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Einsätze im Jahr 2011
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Grossbrand in Indlekofen
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Am 10.10.11 kam es im Ortsteil Indlekofen zu einem Großbrand. Aus bisher ungeklärter Ursache brannte es im Ökonomieteil eines landwirtschaftlichen Anwesens. Durch die offene Bauweise im Innern breitete sich der Brand bereits vor dem Eintreffen der ersten Feuerwehreinheiten auf den gesamten Ökonomieteil aus. Auf Grund der abgeschätzen Ausbreitung auf den Wohnteil und der Größe des zu erwartenden Brandes wurden die Feuerwehr Waldshut-Tiengen mit all ihren 5 Abteilungen sowie die Feuerwehren Lauchringen und Einsatzabteilung Weilheim mit insgesamt ca. 140 Feuerwehrangehörigen alarmiert. Zusätzlich wurde das Technische Hilfswerk angefordert, um die Einsatzstelle während der Nachtstunden auszuleuchten. Der Ortsverein Waldshut des Deutschen Roten Kreuzes übernahm die Bereitstellung eines Rettungswagens, des Notarztes und des Betreuungszuges. Das DRK versorgte die Einatzkräfte der Feuerwehren mit Getränken und zu späterer Stunde auch mit Speisen. Für die Nacht wurde ein beheiztes Aufenthaltszelt aufgestellt, in der die nassgeschwitzten Feuerwehrangehörigen kurze Pausen zur Erholung einlegen konnten.
Trotz des massiven Einsatzes von Atemschutztrupps im Innenangriff gelang es der Feuerwehr nicht das Übergreifen des Brandes auf den Wohnteil des Gehöfts zu verhindern. Im Laufe der Löscharbieten wurden ca. 140 Atemschutzgeräte und 250 Atemschutzflaschen benötigt. Zu Spitzenzeiten wurde der Brand mit einem Wasserwerfer vom TLF 24/48, 2 Hohlstrahlrohren über die beiden Drehleitern und 8 Hohlstrahlrohren im Innenangriff bekämpft. Ein Feuerwehrmann erlitt einen Schwächeanfall, wurde vom Rettungsdienst des DRK sowie einem Notarzt behandelt und zur weiteren Untersuchung in das Spital Waldshut transportiert. Der Feuerwehrmann konnte bereits am Abend ohne weitere gesundheitliche Probleme aus dem Krankenhaus entlassen werden.
Gegen 23 Uhr übernahm die Feuerwehr Dogern die Ablösung der inzwischen erschöpften Kameraden an der Brandstelle. Um 2 Uhr folgte als weitere Ablösung die Einsatzabteilung Remetschwiel/Bannholz der Feuerwehr Weilheim. Ab 5 Uhr war die Einsatzabteilung Gurtweil mit ihren Feuerwehrangehörigen und einzelnen Kameraden anderer Einsatzabteilung wieder an der Brandstelle und übernahm die Ablöschung der letzten Brandnester. Die Feuerwehr rückte gegen 11:15 Uhr von der Einsatzstelle ab.
An der Einsatzstelle verschafften sich Oberbürgermeister Martin Albers, Ortsvorsteher Hans-Peter Schäuble und Kreisbrandmeister Thomas Santl einen persönlichen Überblick.
Wir bedanken uns ganz herzlich für die Unterstützung und absolut unkomplizierte Zusammenarbeit bei den Feuerwehren Dogern, Lauchringen und Weilheim sowie dem DRK Ortsverein Waldshut und Technichen Hilfswerk Ortsverband Waldshut-Tiengen.
Dieser Bericht stammt von der Homepage der Feuerwehr Waldshut-Tiengen
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Heckenbrand
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Zu einem „Wald- und Flächenbrand“ wurde die Feuerwehr heute (08.09.11) nach 16 Uhr alarmiert. In der Herderstraße in Oberlauchringen war bei Teerarbeiten mit einem Bunsenbrenner eine Tuja-Hecke in Brand geraten. Durch das ölhaltige Harz dieser Pflanze brannte innerhalb kürzester Zeit ein vier Meter langer und zwei Meter hoher Heckenteil.
Nach Aussage von Passanten schlugen die Flammen haushoch und gefährdeten akut ein unmittelbar angrenzendes Wohnhaus.
Dank dem sofortigen alarmieren der Feuerwehr und der Geistesgegenwart der Straßenbauarbeiter, die mit einem Gartenschlauch einen Großteil der Flammen eindämmen konnten, konnte schlimmeres verhindert werden. Die Feuerwehr, die mit 7 Einsatzkräften und zwei Einsatzfahrzeugen an der Unglücksstelle im Einsatz war, führte mittels eines Schnellangriffsstrahlrohres noch die restlichen Löscharbeiten durch.
„Wenn der Wind nicht gerade eine Pause eingelegt hätte und die anwesenden Personen nicht so schnell und besonnen reagiert hätten“, so Einsatzleiter und stellvertretender Kommandant der Detlef Staudt, „wäre es nicht nur bei einem Heckenbrand geblieben.“
Bericht: D. Schwarz
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Fahrzeugbrand nach Verkehrsunfall
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Zu einem Fahrzeugbrand unweit der Firma Lauffenmühle, auf der Verbindungsstraße zwischen Lauchringen und Kadelburg, wurde die Feuerwehr gestern Abend (25.8.11) kurz nach 23 Uhr alarmiert. Beim Eintreffender der ersten Einsatzkräfte lag unmittelbar an der Hauswand eines Ökonomiegebäudes ein verunfalltes und vom Motorraum aus brennendes Fahrzeug. Die Flammen hatten teilweise bereits auf die Fahrerkabine übergegriffen. Auch auf den Dachgiebel, unter dem der Unfallwagen lag, griffen bereits die ersten Flammen über.
Die Feuerwehr, die mit 21 Einsatzkräften und vier Einsatzfahrzeugen an der Unglücksstelle im Einsatz war, konnte mit zwei Trupps unter schwerem Atemschutz den Brand mit einem Schnellangriffsstrahlrohr und einem Schaumrohr rasch unter Kontrolle bringen und ein übergreifen des Brandes auf das Ökonomiegebäude gerade noch rechtzeitig verhindern.
„Wenn wir nur wenige Minuten später am Einsatzort eingetroffen wären“, so Einsatzleiter und Kommandant der Feuerwehr Lauchringen Bernhard Loll, „hätten wir hier noch weitaus mehr Einsatzkräfte und Fahrzeuge gebraucht.“
Die Straße zwischen Lauchringen und Kadelburg war während der gesamten Einsatzdauer bis gegen 0.20 Uhr voll gesperrt. Ebenfalls vor Ort waren der Rettungsdienst und die Polizei.
Bericht: D. Schwarz
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Flächenbrand
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Zu einem ungewöhnlichen Wald- und Flächenbrandeinsatz wurde die Feuerwehr am heutigen Montagvormittag (25.07.11) alarmiert.
Ein abgestürztes Modellflugzeug war in unmittelbarer Nachbarschaft zum Modellflugplatz Lauchringen, unweit der B 34 – Abzweigung Richtung Bechtersbohl, in ein Getreidefeld abgestürzt, hatte Feuer gefangen und dadurch das Feld in Brand gesetzt. Angesichts von aufkommenden Winden stand zu befürchten, dass der Brand, der sich bereits innerhalb kürzester Zeit auf einer Fläche von weit über hundert Quadratmeter ausgebreitete, rasch auf das gesamte Getreidefeld und darüber hinaus fortsetzen würde.
Mit einem Wasserfassanhänger am Traktor einer Feuerwehreinsatzkraft sowie weitere Strahlrohre von zwei Löschfahrzeugen konnten die 18 Einsatzkräfte der Feuerwehr Lauchringen, die mit insgesamt vier Fahrzeugen vor Ort im Einsatz waren, den Brand schnell eindämmen und bei den Nachlöscharbeiten die noch vorhandenen Glutnester ablöschen.
Bericht: D. Schwarz
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Wald- und Flächenbrand
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Zu einem Wald- und Flächenbrand wurde die Feuerwehr am Dienstagabend (19.04.2011) alarmiert. Angesichts der trockenen Wetterlage hatte sich bereits auf einer Fläche von fast 500 Quadratmeter das Feuer ausgebreitet.
Beim Eintreffen der ersten Feuerwehreinsatzkräfte brannte es sowohl im Firmenfreigelände eines Baustoffgroßhandel in der Industriestraße im Lauchringer Gewerbegebiet wie auch im angrenzenden Waldgebiet. Gras, Laub, Unterholz, gelagertes Brennholz wie auch ganze Nadelbäume standen in Flammen.
Mit fünf Strahlrohren konnten die 26 Einsatzkräfte der Feuerwehr, die mit fünf Fahrzeugen an der Brandstelle rund zwei Stunden im Einsatz waren, den Brand eindämmen und die zahlreichen Glutnester löschen. Die Wasserversorgung wurde über eine rund fünfhundert Meter lange Schlauchleitung von einem Tiefbrunnen sowie der Wasserentnahme von einem Hydranten her sichergestellt. Die Polizei nahm zur Brandursache die Ermittlungen auf.
Bericht: D. Schwarz
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Ölspur: Auf der B 34 und B 314
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Eine mehrere hundert Meter lange Ölspur, die sich von der B 34 über die B 314 bis in die Bahnhofstraße und auf den gesamten Bahnhofsvorplatz in Oberlauchringen hinzog, bescherte am 01.03.11 der Feuerwehr eine längere Zeit über einen Einsatz.
Mit zwei Fahrzeugen sicherten sieben Einsatzkräfte der Feuerwehr den weitläufigen Gefahrenbereich ab und streuten Ölbindemittel auf die verschmutzte Fahrbahn auf, um die lang gezogene Gefahrenstelle entsprechend zu reinigen und zu säubern.
Besonders großflächig abgestreut und gereinigt werden musste dabei der Vorplatz des Bahnhofes in Oberlauchringen. Insgesamt wurden zehn Säcke Ölbindemittel von den Feuerwehreinsatzkräften ausgestreut, um die große Menge an ausgelaufenem Öl zu binden. Die Feuerwehr war dafür rund eine Stunde im Einsatz.
Bericht: D. Schwarz
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Brand: Am Rappennest in UL
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Zu einem Brandeinsatz wurden am 1. Februar 2011, kurz nach 9 Uhr am Vormittag alle Einsatzkräfte der Feuerwehr Lauchringen alarmiert. Eine Anwohnerin hatte eine Rauchentwicklung aus einem Wohnhaus im Neubaugebiet „Hochstraß“ in Unterlauchringen der Leitstelle Waldshut gemeldet. Aufgrund der unklaren Rauchentwicklung löste die Leitstelle, den Vollalarm für die Feuerwehrkräfte der Feuerwehr Lauchringen aus, die mit vier Fahrzeugen und 25 Einsatzkräfte zum Einsatz ausrückte. Dazu alarmiert wurde die Werksfeuerwehr der Firma Lauffenmühle mit der Wärmebildkamera. Mit einem Fahrzeug und zwei Einsatzkräften war diese zur Unterstützung am Einsatzort. Ebenfalls alarmiert wurde der in Lauchringen stationierte Rettungsdienst und die Einsatzkräfte des DRK Ortsverein Lauchringen, die mit insgesamt drei Fahrzeugen und fünf Mann vor Ort im Einsatz waren.
Beim Eintreffen der Feuerwehr war kaum Rauch außerhalb des Gebäudes zu sehen. Da der Hausbesitzer selbst nicht anwesend war, konnte die Feuerwehr mittels eines Zweitschlüssels, der bei einer Nachbarin deponiert war, mit einem ersten Atemschutztrupp das Haus betreten. Der Anfangsverdacht einer Verpuffung an einem Schwedenofen im Bereich des leicht verrauchten Wohnzimmers bestätigte sich nicht.
Bei weiteren Erkundungen wurde im vollkommen verrauchten Dachgeschoss das Feuer entdeckt. Insgesamt vier Trupps unter schwerem Atemschutz und eben so viele Strahlrohre waren im Haus im Einsatz und brachten das Feuer rasch unter Kontrolle. Die Hitze des Brandes war bereits so groß, dass sich bereits Risse in Fensterscheiben bildeten und im nicht unmittelbar vom Brand betroffenen Erdgeschoss sich Plastikteile verformten. Um weitere Brandnester abzulöschen, musste sowohl ein Teil der Wandverkleidung aufgesägt, wie auch ein Teil des Dachfirstes abgedeckt werden. Ein Feuerwehrmann wurde im Verlauf des Einsatzes mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus nach Waldshut gebracht werden.Der Einsatz mit den Nachlöscharbeiten dauerte bis in den frühen Nachmittag hinein.
Bericht: D. Schwarz
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Einsätze im Jahr 2010
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Küchenbrand in Unterlauchringen
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Zu einem Küchenbrand in der Industriestraße in Unterlauchringen wurde die Feuerwehr am Donnerstagabend (16.12) kurz vor 19 Uhr alarmiert. Mit sechs Fahrzeugen und 30 Einsatzkräften war die Feuerwehr schnell vor Ort. Den Fettbrand im zweiten Obergeschoss des Wohnhauses hatte ein Trupp unter schwerem Atemschutz mittels eingesetzten C-Strahlrohr rasch gelöscht. „Vollkommen richtig verhalten und dadurch weiteren Schaden verhindert haben die Bewohner der betroffenen Wohnung“, so Einsatzleiter und Kommandant Bernhard Loll. „Sie haben folgerichtig die Fenster und die Tür der Küche geschlossen, die Nachbarn verständigt, die Feuerwehr alarmiert, sich außerhalb des Gebäudes in Sicherheit gebracht und bis zum Eintreffen der Feuerwehr dort gewartet.“
„Wir haben es so gemacht“, berichtete die Tochter der betroffenen Familie, „wie ich es vor Jahren während meiner Grundschulzeit an der Hans-Thoma Schule bei meinem in der Feuerwehr aktiven Lehrer Dietmund Schwarz gelernt habe.“
Durch die kalten Außentemperaturen wurde die stellenweise durch Löschwasser nasse Straße zur Sicherheit noch mit Auftausalz bestreut.
Bericht: D. Schwarz
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Rauchentwicklung beim Möbelhaus Dick
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Zu einem Brandeinsatz wurden am Sonntag Abend (14.11) kurz nach 17 Uhr alle Einsatzkräfte der Feuerwehr Lauchringen sowie die Feuerwehren Tiengen, Waldshut und Klettgau mit je einem Löschzug alarmiert.
Passanten hatten eine starke Rauchentwicklung auf dem Dach des „Möbelhaus Dick“ der Leitstelle Waldshut gemeldet.
Aufgrund der unklaren Rauchentwicklung löste die Leitstelle, neben dem Vollalarm für die Feuerwehrkräfte der Feuerwehr Lauchringen, auch die Alarmierung von weiteren Feuerwehrlöscheinheiten mit Drehleiterfahrzeugen aus. Ebenfalls alarmiert wurde der in Lauchringen stationierte Rettungsdienst sowie die Einsatzkräfte des DRK Ortsverband. Zusätzlich wurde von Lauchringens stellvertretendem Kommandant und Einsatzleiter Norbert Hilpert noch die Werksfeuerwehr der Firma Lauffenmühle mit der Wärmebildkamera dazu angefordert.
Mit einer dreiteiligen Schiebeleiter begannen die ersten Einsatzkräfte vor Ort das Dach des Möbelhauses abzusuchen. Ein weiterer Einsatzpunkt war das beleuchtete Firmenschild über dem Haupteingang, da in diesem Bereich auch Brandgeruch festgestellt wurde. Mit Steckleitern konnte das rückwärtige Gerüst des Firmenschildes erreicht werden.
Hier wurde ein schmorender Trafo als Auslöser der Rauchentwicklung ausgemacht.
Zur Sicherheit wurde jedoch das Dach mit der im Einsatz befindlichen Drehleiter der Feuerwehr Tiengen eingehend erkundet und weitere zahlreiche Einsatztrupps suchten alle Räume des großen Gebäudekomplexes auf mögliche weitere Brandstellen ab.
„Letztendlich können wir alle froh sein“, so Einsatzleiter Norbert Hilpert, „dass dieser Einsatz bei diesem heiklen Objekt mit so einem verhältnismäßig kleinen Schaden ausging.“
Bericht: D. Schwarz
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Auslaufender Dieselkraftstoff
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Auslaufender Dieselkraftstoff aus einer defekten Leitung eines Lastkraftwagens führte gestern Abend (08.09) kurz nach 18 Uhr zu einem Einsatz der Feuerwehr Lauchringen. Ein Lastwagen hatte auf seiner Fahrt in Richtung B 314 auf der A 98 kurz nach dem Haidenäckertunnel die Seitenleitplanke tuschiert und dabei wurde die Kraftstoffleitung abgedrückt und aus zwei Rissen entwich Diesel.
Die Feuerwehr Lauchringen sorgte mit einem Auffangbehälter dafür, dass kein weiterer Dieselkraftstoff auf die Straße lief. Gleichzeitig gelang es den Einsatzkräften die lecken Stellen an der Tankleitung so abzudichten, dass nach einer Überprüfung durch einen Sachverständigen der LKW zu seinem Zielort im Landkreis weiterfahren konnte. Des weiteren musste ausgelaufener Dieselkraftstoff auf der Straße gebunden und diese gereinigt werden. Auch ein Teil des Erdreichs an der Straßenböschung, in das bereits Diesel in kleineren Mengen eingedrungen war, wurde abgetragen.
Während des Einsatzes war die rechte Fahrspur, der an dieser Stelle in Fahrtrichtung B 314 zweispurigen Teilautobahn gesperrt.Die Feuerwehr Lauchringen war mit fünf Fahrzeugen und 23 Einsatzkräften im Einsatz.
Bericht: D. Schwarz
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Brand eines Regionaltriebwagens
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Glimpflich verlief ein Brand im Motorraum eines Regionalverkehrtriebwagens der Bahn am Bahnhof Lauchringen.
Zu diesem nicht ganz alltäglichen Einsatz wurde die Feuerwehr Lauchringen, am vergangenen Dienstagabend (31. August) alarmiert.
Mit fünf Einsatzfahrzeugen und 34 Einsatzkräften war die Feuerwehr Lauchringen, deren Feuerwehrgerätehaus in Sichtweite des Einsatzortes liegt, rasch vor Ort. Mittels Schaumangriff konnte das Ausdehnen des Brandes verhindert werden. Teile der Außenverkleidung um den Motorraum wurden zur besseren Brandkontrolle ebenso entfernt, wie im Führerstand der Bodendeckel geöffnet. Hier kam zur Sicherheit auch ein C-Rohr zum Einsatz. „Glück war“, so Einsatzleiter und Lauchringens Feuerwehrkommandant Bernhard Loll, „dass der aus zwei Triebwageneinheiten bestehende Regionalbahnzug hier am Bahnhof Lauchringen seinen Endpunkt hat, erst hier anfing zu brennen und somit alle Passagiere sowieso ausstiegen.“
Der Triebwagenführer hatte geistesgegenwärtig die zweite Treibwageneinheit vom brennenden Treibwagen abgekoppelt und entsprechend auf Sicherheitsabstand gebracht. Neben der Feuerwehr Lauchringen waren auch 9 Einsatzkräfte des DRK Ortsverein Lauchringen mit zwei Fahrzeugen, der Rettungsdienst, der Kreisbrandmeister sowie ein Notfallmanager der Bahn am Einsatzort.
Die Bahnstrecke zwischen Erzingen und Waldshut musste Aufgrund des Brandeinsatzes für rund zwei Stunden gesperrt werden. Gleis 2 wurde dann für den überregionalen Bahnverkehr wieder freigegeben. Im Laufe des Abends wurde dann der beschädigte Triebwagen vom zweiten Triebwagen, der sinnigerweise den Namen „Lauchringen“ trug, nach Basel zum dortigen Betriebswerk abgeschleppt.
Bericht: D. Schwarz
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Erneuter Einsatz der Feuerwehr Lauchringen
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Den dritten Tag in Folge wurden die Rettungskräfte der Feuerwehr Lauchringen am Mittwochabend erneut zu einem Einsatz alarmiert. Diesmal galt der Einsatz einer Ölspur, die sich von der Bahnhofstraße in Oberlauchringen über die B 314 bis auf die Kreuzung mit der B 34 auf beiden Fahrspuren mehrfach fast fahrbahnbreit großflächig und schmierig hinzog. Mit drei Fahrzeugen sicherten die Einsatzkräfte zunächst den weitläufigen Gefahrenbereich ab und streuten große Mengen Ölbindemittel auf die verschmutzte Fahrbahn auf, um die über beide Fahrbahnspuren verteilte Gefahrenstelle entsprechend zu reinigen und zu säubern. Die zehn Einsatzkräfte der Feuerwehr Lauchringen waren dafür rund eineinhalb Stunden im Einsatz.
Zu einem Einsatz mit einer eingeklemmten Person wurde die Feuerwehr Lauchringen am Montag, kurz nach 17 Uhr alarmiert. Mit 33 Einsatzkräften und 5 Einsatzfahrzeugen war die Feuerwehr Lauchringen vor Ort. Mit Spreizer und Schere musste eine eingeklemmte Person aus einem der beiden Unfallfahrzeuge gerettet werden. Hierzu wurde die Fahrertür des Fahrzeugs entfern. Des weiteren wurde von der Feuerwehr Lauchringen die Sperrung der B 314 zwischen Auffahrt B 314 - A 98 und Abzweigung B 314 - Detzelner Straße sowie die Sperrung der A 98 ab der Autobahnanschlussstelle Tiengen Ost organisiert und übernommen. Einsatzende und damit die Aufhebung sämtlicher Sperrungen war kurz nach 18 Uhr.
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Einsätze im Jahr 2009
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Wassereinsatz der Feuerwehr Lauchringen
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Rund einen halben Meter stand nach dem letzten starken Gewitterregen am vergangenen Wochenende ein Keller im Weiherweg in Oberlauchringen voll mit Wasser und musste von der Feuerwehr ausgepumpt werden. Durch den starken Regen löste sich auf der momentan wegen Belagsarbeiten für den Verkehr gesperrten B 34 die frisch aufgespritzte Binderschicht und wurde durch die Wassermassen mitgespült.
Dadurch wurden zwei Einlaufschächte komplett verstopft und das Wasser lief in den unterhalb der Straße liegenden Keller. Mit drei Fahrzeugen und 15 Einsatzkräften war die Feuerwehr Lauchringen vor Ort, um neben dem Auspumpen des Kellers auch die Einlaufschächte zu säubern und mittels Sandsäcke zu sichern.
Zeitgleich zu dem Einsatz an der B 34, konnten die Feuerwehrkräfte eines weiteren Einsatzfahrzeugs in der Wettenstraße in Oberlauchringen das Volllaufen eines Hauses mittels einer Sandsacksperre gerade noch verhindern.
Hier war es ebenfalls infolge eines verstopften Abflusses zu einem erheblichen Wasserrückstau vor einem Wohnhaus gekommen.
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Einsätze im Jahr 2008
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Verkehrsunfall auf der B34 kurz nach dem Ortsausgang OL
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Mit vier Fahrzeugen und 25 Einsatzkräfte rückte die Feuerwehr Lauchringen heute Nacht (04.05.08) kurz nach Null Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der B 34 nach der Ortsausfahrt Oberlauchringen in Richtung Erzingen aus. Hier lag etwa 50 Meter neben der Bundesstrasse, nach mehreren Überschlägen, ein Personenwagen auf dem Dach im Acker. Eingeklemmte Personen wurden ebenfalls über die Leitstelle Waldshut an die Feuerwehr gemeldet.
Beim Eintreffen der Feuerwehr hatte sich bereits eine Person des verunfallten Fahrzeugs selbst befreit, die zweite Person, die Fahrerin, wurde von der Feuerwehr mit der Schaufeltrage aus dem Fahrzeug geborgen und dem Rettungsdienst übergeben. Ein im Fahrzeug befindlicher Hund wurde von der Polizei betreut. Neben den Unfall- und Brandschutzsicherungsmassnahmen leuchtete die Feuerwehr den Unfallort aus.
Die Unfallursache ist nicht bekannt. Ein zweites Fahrzeug war nicht beteiligt. Die B 34 war einspurig befahrbar.
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Wohnungsbrand im Rilkeweg
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Zu einem Wohnungsbrand wurde am Freitag Vormittag (11.04.08) kurz nach 9 Uhr die Feuerwehr alarmiert.
Im Obergeschoss eines Wohnhauses im Rilkeweg in Oberlauchringen war im Bereich des Schlafzimmers ein Feuer ausgebrochen. Bereits bei der Anfahrt der ersten Feuerwehrfahrzeuge der Feuerwehr Lauchringen war von weitem starke Rauchentwicklung zu sehen. Des Weiteren schlugen bereits die Flammen aus einem Fenster und drohten auf das Dachgeschoss überzugreifen. Deshalb veranlasste Einsatzleiter und stellvertretender Kommandant der Feuerwehr Lauchringen Detlef Staudt die weitere Alarmierung von Einsatzkräften, insbesondere die Feuerwehr Tiengen mit der Drehleiter und einem weiteren Löschzug sowie die Werksfeuerwehr der Firma Lauffenmühle. Mit fünf Fahrzeugen und 24 Mann war die Feuerwehr Lauchringen am Einsatzort. Dazu kamen die Feuerwehr Tiengen nebst Drehleiter mit drei weiteren Feuerwehrfahrzeugen und 18 Mann, die Werksfeuerwehr Lauffenmühle mit zwei Fahrzeugen und 12 Mann, der Rettungsdienst mit Notarztwagen und weiteren vier Fahrzeugen sowie die Polizei.
Die sechs Bewohner, die sich beim Ausbruch des Brandes im Haus befanden, waren beim Eintreffen der Feuerwehr bereits alle aus dem brennenden Gebäude und wurden im weiteren Verlauf vom Rettungsdienst versorgt, darunter eine unter Schock stehende Person.Unter Atemschutz und mit zwei C-Rohren gingen zwei Trupps mit dem Innenangriff vor. Dabei stiessen sie auf Schwierigkeiten sowohl beim öffnen der Wohnungstür - hier war ein Katzenbaum umgefallen und hat die Tür versperrt- sowie auch beim öffnen der Schlafzimmertür, dem eigentlichen Brandort - hier war ein Staubsauger hinter der Tür so verschmolzen, dass diese Tür ebenfalls nur unter Schwierigkeiten zu öffnen war. Des Weiteren wurde die Drehleiter der Feuerwehr Tiengen in Stellung gebracht und zwei B-Leitungen zur Löschwasserversorgung von die Feuerwehr Lauchringen von zwei Oberflurhydranten her in Stellung gebracht.
Auch von aussen des Wohnhauses her wurde eine C-Leitung in Stellung gebracht. Teilweise musste die Holzverkleidung der Dachschalung mittels Säge geöffnet werden um auch hier das bereits übergreifende Feuer zu löschen. Neben dem völlig ausgebrannten Schlafzimmer wurden auch alle anderen Räume des Wohnhauses, teils durch Rauch, teils durch Löschwasser, in Mitleidenschaft gezogen. Das Wohnhaus ist nach diesem Brand daher nicht bewohnbar. Eine Brandwache wurde zur Sicherheit nach Beendigung der Löscharbeiten vor Ort belassen.
Die weiteren Ermittlungen übernahm die Polizei.
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Küchenbrand in der Robert-Koch-Straße
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Zu einem Küchenbrand wurde am frühen Freitag Nachmittag (04.04.08) kurz vor 16 Uhr die Feuerwehr alarmiert. In der Robert-Koch-Strasse in Unterlauchringen war ein Topf auf einer Herdplatte, sowie ein danebenstehender Wasserkocher und die darüber befindliche Dunstabzugshaube in Brand geraten.
Mit vier Fahrzeugen und 24 Mann war die Feuerwehr am Einsatzort. Zwischenzeitlich konnten die Bewohner den Brand, der bereits erhebliche Schäden in der Küche veruracht hat, mit Hilfe von Decken selber löschen. Die Feuerwehr brachte eine B-Leitung nebst Verteiler und C-Leitung mit Strahlrohr sowie einen Druckbelüfter in Stellung und übernahm mit einer Kübelspritze die Nachlöscharbeiten. Zwei Personen mit Rauchvergiftung mussten vom Rettungsdienst versorgt werden.
Die weiteren Ermittlungen übernahm die Polizei.
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Einsätze im Jahr 2007
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Schwerverletzte musste aus Auto befreit werden
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Schwerer Verkehrsunfall auf der B34
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Aus unbekannter Ursache kollidierten (am 16.03.2007) ein PKW und ein LKW. Die schwerverletzte Fahrerin des PKW musste von der Feuerwehr aus dem stark zerstörten PKW gerettet werden. Sie wurde mit dem RTH in die Uni-Klinik gefolgen, 2 weitere Patienten erlitten leichtere Verletzungen.
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Windhose
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Windhose zieht Häuser in Mitleidenschaft
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Durch eine Windhose (24.02.2007) wurden im Oberlauchringer Altdorf an 11 verschiedenen Einsatzstellen Dächer abgedeckt und Bäume entwurzelt. Es entstand teilweise erheblicher Sachschaden. Glücklicherweise sind keine Personenschäden entstanden.
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Schreinerei Raub der Flammen
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Grossbrand bei Bechtersbohl
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Ein Feuer hat am Freitagmorgen (23.02.2007) am Ortsrand von Bechtersbohl ein Ökonomiegebäude mit Schreinereiwerksatt in Schutt und Asche gelegt. Das durch einen Hof abgetrennte Wohngebäude blieb verschont. Den Schaden schätzt die Polizei auf mehrere 100.000 Euro. Die Feuerwehren von Küssaberg und Lauchringen waren bis in den Nachmittag hinein im Einsatz.
Um 7.52 Uhr traf der erste Alarm durch einen Autofahrer bei der Feuerwehr Küssaberg ein, die auch als erste am Brandort war. 40 Feuerwehrleute mit sechs Fahrzeugen eilten zur Brandstelle. Kurz darauf war auch die Lauchringer Feuerwehr mit 30 Mann und sechs Fahrzeugen am Brandort. Da stand das Gebäude bereits in hellen Flammen, eine mehrere Meter hohe Rauchsäule war weithin sichtbar. Diese hohe Rauchsäule veranlasste sogar die Einsatzleitung, den Flughafen über den Brand zu informieren, weil sich das Brandobjekt in der Einflugschneise des Flughafens befindet. Die Wasserversorgung bereitete der Feuerwehr reichlich Arbeit, was aber ohne Probleme zu bewältigen war. Für den Einsatz wurden Leitungen vom Hydranten am Nachbargebäude gelegt. Eine zweite Verbindung kam von der Ortsmitte in Bechtersbohl. Über 1000 Meter den Berg hinauf musste die Lauchringer Feuerwehr die dritte Schlauchleitung vom Schwarzbach aus verlegen. Fünf Atemschutztrupps mit B- und C-Rohren waren im Einsatz.
Das Brandobjekt liegt am Ortsrand von Küssaberg-Bechtersbohl, aber auf Lauchringer Gemarkung. Das Feuer ist nach Angaben der Polizei im Bereich einer im Gebäude untergebrachten Schreinerwerkstatt ausgebrochen. Der Besitzer der Schreinerei war noch am selben Morgen im Gebäude und hatte nichts aussergewöhnliches feststellen können. Aber kurze Zeit, nachdem er das Gebäude verlassen und zu seiner auswärtigen Arbeitsstelle gefahren war, gingen die ersten Notrufe ein. Die genaue Brandursache steht noch nicht fest. Durch das Feuer wurden das Gebäude, die Schreinerwerkstatt und untergestellte landwirtschaftliche Geräte zerstört. Personen oder Tiere waren nicht in Gefahr. Der Schaden ist beträchtlich und dürfte nach Auskunft der Polizei mehrere hunderttausend Euro betragen.
Neben dem Werksattgebäude befindet sich ein Wohnhaus, das nicht gefährdet war, weil wie Feuerwehrsprecher Dietmund Schwarz erklärt, dazwischen ein Hof liegt und noch Garage und Lagerraum vorgebaut sind. In der Schreinerei vernichtete das Feuer sämtliche Maschinen. Einen Traktor und einen Gabelstapler konnte die Feuerwehr zwar noch aus dem Gebäude schaffen, beide wiesen aber starke Beschädigungen durch das Feuer auf. Reichlich Nahrung fanden die Flammen bei dem im und vor dem Gebäude gelagerten Holz. Teilweise musste die Feuerwehr mit Atemschutz gegen die immer wieder aufflackernden Brandnester vorgehen. Zur Versorgung der Hilfskräfte war das DRK vor Ort. Die Polizei versuchte, erste Ermittlungen aufzunehmen. Ausserdem traf später noch Lauchringens Bürgermeister Thomas Schäuble ein.
Der Küssaberger Schreinereibetrieb mit Büro in Bechtersbohl hat die Werkstatt auf Lauchringer Gemeindegebiet angemietet. Das Unternehmen besteht seit 1997 und hat sich auf handwerkliche Schreinereiarbeiten wie die Anfertigung von Haus- und Zimmertüren sowie Küchen spezialisiert. Schreinermeister Rainer Sirch: “Der Betrieb ist mit neun Maschinen gut ausgestattet gewesen.” Sirch wurde per Telefon vom Brand benachrichtigt.
Die Brandstelle musste weiträumig abgesperrt werden. Die Verbindungsstrasse zwischen der Kreuzung mit der B34 und Bechtersbohl war bis gestern Mittag unterbrochen. Der Feuerwehr blieb nichts übrig, als das Gebäude kontrolliert abbrennen zu lassen. Den Einsatz leitete der Kommandant der Gesamtfeuerwehr Küssaberg, Gerhard Roder. Die Küssaberger Wehr übernahm auch bis in den Nachmittag hinein die Brandwache, die erforderlich war, weil immer wieder neue Brandnester entstanden.
Einsatzkräfte: Beim Brand des Schreinereigebäudes in Bechtersbohl waren die Feuerwehren Küssaberg mit 40 Mann und sechs Fahrzeugen sowie die Feuerwehr Lauchringen mit sechs Fahrzeugen und 30 Mann im Einsatz. Ferner waren das DRK und die Polizei vor Ort.
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Dramatische Evakuierung
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Einsatz in Wohnhaus
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Es war eine “der dramatischsten Evakuierungsaktionen der vergangenen Jahre im Landkreis Waldshut”, so die Einsatzleitung der Feuerwehr Lauchringen über den Brand in der Nacht zum Freitag (16.02.2007). Die Feuerwehr konnte alle Bewohner eines Wohnhauses in der Fabrikstraße in Unterlauchringen in Sicherheit bringen. Die Brandursache steht nach Angaben der Polizei noch nicht fest. In dem Haus ist ein Kulturraum der muslimischen Gemeinde untergebracht. Bei dem Einsatz waren rund 70 Feuerwehrleute beteiligt.
Der Brand war in einem der Kellerräume des mehrgeschossigen Wohnhauses ausgebrochen. Dort lagerten, so die Feuerwehr, unter anderem Gasflaschen und Reifen. Beim Eintreffen der Feuerwehr Lauchringen, die mit sämtlichen Fahrzeugen ausrückte, drang bereits schwarzer Rauch aus sämtlichen Kellerfenstern und der Haustür. Umgehend wurden die Feuerwehren Tiengen und Klettgau sowie die Werksfeuerwehr Lauffenmühle alarmiert sowie das Rote Kreuz Lauchringen. Da einige Hausbewohner auf das heftige Klopfen der Feuerwehr nicht reagierten, mussten die Einsatzkräfte die Wohnungstüren aufbrechen, um die Bewohner zu Wecken und in Sicherheit zu bringen. “Angesicht von teilweise über 1000 Grad Hitzeentwicklung im Brandbereich haben wir jeden Augenblick mit einer Durchzündung über das Treppenhaus auf das gesamte Wohnhaus gerechnet”, so Einsatzleiter und stellvertretender Feuerwehrkommandant von Lauchringen, Norbert Hilpert.
Mit Fluchthauben und über die Drehleitern konnten alle Bewohner gerettet werden. Über die Zahl der Personen, die in dem Gebäude leben, konnte die Feuerwehr keine Angaben machen. Acht Hausbewohner und ein Feuerwehrmann wurden mit Verdacht auf Rauchvergiftung nach Waldshut ins Krankenhaus gebracht.
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Einsatzkräfte:
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Fahrzeuge:
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FFW Lauchringen mit 26 Mann
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alle Fahrzeuge mit Anhängern und AL 18
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FFW Tiengen mit 16 Mann
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ELW, DLK 23-12, LF 10-6
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FFW Klettgau mit 21 Mann
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MTF, DLK, 2 x LF 16-12
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WFW Lauffenmühle mit 9 Mann
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LF 24
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DRK Lauchringen mit 9 Mann
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DRK Tiengen (in Bereitschaft)
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SEG WT 2 Mann
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2 RTW 4 Mann
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1 NEF 2 Mann
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10 Polizeibeamte
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