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Gästebuch

Jugendfeuerwehr

Einsatzberichte im Jahr 2011

Grossbrand in Indlekofen

Am 10.10.11 kam es im Ortsteil Indlekofen zu einem Großbrand. Aus bisher ungeklärter Ursache brannte es im Ökonomieteil eines landwirtschaftlichen Anwesens. Durch die offene Bauweise im Innern breitete sich der Brand bereits vor dem Eintreffen der ersten Feuerwehreinheiten auf den gesamten Ökonomieteil aus. Auf Grund der abgeschätzen Ausbreitung auf den Wohnteil und der Größe des zu erwartenden Brandes wurden die Feuerwehr Waldshut-Tiengen mit all ihren 5 Abteilungen sowie die Feuerwehren Lauchringen und Einsatzabteilung Weilheim mit insgesamt ca. 140 Feuerwehrangehörigen alarmiert. Zusätzlich wurde das Technische Hilfswerk angefordert, um die Einsatzstelle während der Nachtstunden auszuleuchten. Der Ortsverein Waldshut des Deutschen Roten Kreuzes übernahm die Bereitstellung eines Rettungswagens, des Notarztes und des Betreuungszuges. Das DRK versorgte die Einatzkräfte der Feuerwehren mit Getränken und zu späterer Stunde auch mit Speisen. Für die Nacht wurde ein beheiztes Aufenthaltszelt aufgestellt, in der die nassgeschwitzten Feuerwehrangehörigen kurze Pausen zur Erholung einlegen konnten.

Trotz des massiven Einsatzes von Atemschutztrupps im Innenangriff gelang es der Feuerwehr nicht das Übergreifen des Brandes auf den Wohnteil des Gehöfts zu verhindern. Im Laufe der Löscharbieten wurden ca. 140 Atemschutzgeräte und 250 Atemschutzflaschen benötigt. Zu Spitzenzeiten wurde der Brand mit einem Wasserwerfer vom TLF 24/48, 2 Hohlstrahlrohren über die beiden Drehleitern und 8 Hohlstrahlrohren im Innenangriff bekämpft.
Ein Feuerwehrmann erlitt einen Schwächeanfall, wurde vom Rettungsdienst des DRK sowie einem Notarzt behandelt und zur weiteren Untersuchung in das Spital Waldshut transportiert. Der Feuerwehrmann konnte bereits am Abend ohne weitere gesundheitliche Probleme aus dem Krankenhaus entlassen werden.

Gegen 23 Uhr übernahm die Feuerwehr Dogern die Ablösung der inzwischen erschöpften Kameraden an der Brandstelle. Um 2 Uhr folgte als weitere Ablösung die Einsatzabteilung Remetschwiel/Bannholz der Feuerwehr Weilheim. Ab 5 Uhr war die Einsatzabteilung Gurtweil mit ihren Feuerwehrangehörigen und einzelnen Kameraden anderer Einsatzabteilung wieder an der Brandstelle und übernahm die Ablöschung der letzten Brandnester. Die Feuerwehr rückte gegen 11:15 Uhr von der Einsatzstelle ab.

An der Einsatzstelle verschafften sich Oberbürgermeister Martin Albers, Ortsvorsteher Hans-Peter Schäuble und Kreisbrandmeister Thomas Santl einen persönlichen Überblick.

Wir bedanken uns ganz herzlich für die Unterstützung und absolut unkomplizierte Zusammenarbeit bei den Feuerwehren Dogern, Lauchringen und Weilheim sowie dem DRK Ortsverein Waldshut und Technichen Hilfswerk Ortsverband Waldshut-Tiengen.

Dieser Bericht stammt von der Homepage der Feuerwehr Waldshut-Tiengen

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Heckenbrand

Zu einem „Wald- und Flächenbrand“ wurde die Feuerwehr heute (08.09.11) nach 16 Uhr alarmiert.
In der Herderstraße in Oberlauchringen war bei Teerarbeiten mit einem Bunsenbrenner eine Tuja-Hecke in Brand geraten.
Durch das ölhaltige Harz dieser Pflanze brannte innerhalb kürzester Zeit ein vier Meter langer und zwei Meter hoher Heckenteil.

Nach Aussage von Passanten schlugen die Flammen haushoch und gefährdeten akut ein unmittelbar angrenzendes Wohnhaus.

Dank dem sofortigen alarmieren der Feuerwehr und der Geistesgegenwart der Straßenbauarbeiter, die mit einem Gartenschlauch einen Großteil der Flammen eindämmen konnten, konnte schlimmeres verhindert werden.
Die Feuerwehr, die mit 7 Einsatzkräften und zwei Einsatzfahrzeugen an der Unglücksstelle im Einsatz war, führte mittels eines Schnellangriffsstrahlrohres noch die restlichen Löscharbeiten durch.

„Wenn der Wind nicht gerade eine Pause eingelegt hätte und die anwesenden Personen nicht so schnell und besonnen reagiert hätten“, so Einsatzleiter und stellvertretender Kommandant der Detlef Staudt, „wäre es nicht nur bei einem Heckenbrand geblieben.“

Bericht: D. Schwarz

Fahrzeugbrand nach Verkehrsunfall

Zu einem Fahrzeugbrand unweit der Firma Lauffenmühle, auf der Verbindungsstraße zwischen Lauchringen und Kadelburg, wurde die Feuerwehr gestern Abend (25.8.11) kurz nach 23 Uhr alarmiert.
Beim Eintreffender der ersten Einsatzkräfte lag unmittelbar an der Hauswand eines Ökonomiegebäudes ein verunfalltes und vom Motorraum aus brennendes Fahrzeug. Die Flammen hatten teilweise bereits auf die Fahrerkabine übergegriffen. Auch auf den Dachgiebel, unter dem der Unfallwagen lag, griffen bereits die ersten Flammen über.

Die Feuerwehr, die mit 21 Einsatzkräften und vier Einsatzfahrzeugen an der Unglücksstelle im Einsatz war, konnte mit zwei Trupps unter schwerem Atemschutz den Brand mit einem Schnellangriffsstrahlrohr und einem Schaumrohr rasch unter Kontrolle bringen und ein übergreifen des Brandes auf das Ökonomiegebäude gerade noch rechtzeitig verhindern.

„Wenn wir nur wenige Minuten später am Einsatzort eingetroffen wären“, so Einsatzleiter und Kommandant der Feuerwehr Lauchringen Bernhard Loll, „hätten wir hier noch weitaus mehr Einsatzkräfte und Fahrzeuge gebraucht.“

Die Straße zwischen Lauchringen und Kadelburg war während der gesamten Einsatzdauer bis gegen 0.20 Uhr voll gesperrt.
Ebenfalls vor Ort waren der Rettungsdienst und die Polizei.

Bericht: D. Schwarz

Flächenbrand

Zu einem ungewöhnlichen Wald- und Flächenbrandeinsatz wurde die Feuerwehr am heutigen Montagvormittag (25.07.11) alarmiert.

Ein abgestürztes Modellflugzeug war in unmittelbarer Nachbarschaft zum Modellflugplatz Lauchringen, unweit der B 34 – Abzweigung Richtung Bechtersbohl, in ein Getreidefeld abgestürzt, hatte Feuer gefangen und dadurch das Feld in Brand gesetzt.
Angesichts von aufkommenden Winden stand zu befürchten, dass der Brand, der sich bereits innerhalb kürzester Zeit auf einer Fläche von weit über hundert Quadratmeter ausgebreitete, rasch auf das gesamte Getreidefeld und darüber hinaus fortsetzen würde.

Mit einem Wasserfassanhänger am Traktor einer Feuerwehreinsatzkraft sowie weitere Strahlrohre von zwei Löschfahrzeugen konnten die 18 Einsatzkräfte der Feuerwehr Lauchringen, die mit insgesamt vier Fahrzeugen vor Ort im Einsatz waren, den Brand schnell eindämmen und bei den Nachlöscharbeiten die noch vorhandenen Glutnester ablöschen.

Bericht: D. Schwarz

Wald- und Flächenbrand

Zu einem Wald- und Flächenbrand wurde die Feuerwehr am Dienstagabend (19.04.2011) alarmiert.
Angesichts der trockenen Wetterlage hatte sich bereits auf einer Fläche von fast 500 Quadratmeter das Feuer ausgebreitet.

Beim Eintreffen der ersten Feuerwehreinsatzkräfte brannte es sowohl im Firmenfreigelände eines Baustoffgroßhandel in der Industriestraße im Lauchringer Gewerbegebiet wie auch im angrenzenden Waldgebiet.
Gras, Laub, Unterholz, gelagertes Brennholz wie auch ganze Nadelbäume standen in Flammen.

Mit fünf Strahlrohren konnten die 26 Einsatzkräfte der Feuerwehr, die mit fünf Fahrzeugen an der Brandstelle rund zwei Stunden im Einsatz waren, den Brand eindämmen und die zahlreichen Glutnester löschen.
Die Wasserversorgung wurde über eine rund fünfhundert Meter lange Schlauchleitung von einem Tiefbrunnen sowie der Wasserentnahme von einem Hydranten her sichergestellt.
Die Polizei nahm zur Brandursache die Ermittlungen auf.

Bericht: D. Schwarz

Ölspur: Auf der B 34 und B 314

Eine mehrere hundert Meter lange Ölspur, die sich von der B 34 über die B 314 bis in die Bahnhofstraße und auf den gesamten Bahnhofsvorplatz in Oberlauchringen hinzog, bescherte am 01.03.11 der Feuerwehr eine längere Zeit über einen Einsatz.

Mit zwei Fahrzeugen sicherten sieben Einsatzkräfte der Feuerwehr den weitläufigen Gefahrenbereich ab und streuten Ölbindemittel auf die verschmutzte Fahrbahn auf, um die lang gezogene Gefahrenstelle entsprechend zu reinigen und zu säubern.

Besonders großflächig abgestreut und gereinigt werden musste dabei der Vorplatz des Bahnhofes in Oberlauchringen.
Insgesamt wurden zehn Säcke Ölbindemittel von den Feuerwehreinsatzkräften ausgestreut, um die große Menge an ausgelaufenem Öl zu binden. Die Feuerwehr war dafür rund eine Stunde im Einsatz.

Bericht: D. Schwarz

Brand: Am Rappennest in UL

Zu einem Brandeinsatz wurden am 1. Februar 2011, kurz nach 9 Uhr am Vormittag alle Einsatzkräfte der Feuerwehr Lauchringen alarmiert.
Eine Anwohnerin hatte eine Rauchentwicklung aus einem Wohnhaus im Neubaugebiet „Hochstraß“ in Unterlauchringen der Leitstelle Waldshut gemeldet.
Aufgrund der unklaren Rauchentwicklung löste die Leitstelle, den Vollalarm für die Feuerwehrkräfte der Feuerwehr Lauchringen aus, die mit vier Fahrzeugen und 25 Einsatzkräfte zum Einsatz ausrückte.
Dazu alarmiert wurde die Werksfeuerwehr der Firma Lauffenmühle mit der Wärmebildkamera. Mit einem Fahrzeug und zwei Einsatzkräften war diese zur Unterstützung am Einsatzort.
Ebenfalls alarmiert wurde der in Lauchringen stationierte Rettungsdienst und die Einsatzkräfte des DRK Ortsverein Lauchringen, die mit insgesamt drei Fahrzeugen und fünf Mann vor Ort im Einsatz waren.

Beim Eintreffen der Feuerwehr war kaum Rauch außerhalb des Gebäudes zu sehen.
Da der Hausbesitzer selbst nicht anwesend war, konnte die Feuerwehr mittels eines Zweitschlüssels, der bei einer Nachbarin deponiert war, mit einem ersten Atemschutztrupp das Haus betreten.
Der Anfangsverdacht einer Verpuffung an einem Schwedenofen im Bereich des leicht verrauchten Wohnzimmers bestätigte sich nicht.

Bei weiteren Erkundungen wurde im vollkommen verrauchten Dachgeschoss das Feuer entdeckt.
Insgesamt vier Trupps unter schwerem Atemschutz und eben so viele Strahlrohre waren im Haus im Einsatz und brachten das Feuer rasch unter Kontrolle.
Die Hitze des Brandes war bereits so groß, dass sich bereits Risse in Fensterscheiben bildeten und im nicht unmittelbar vom Brand betroffenen Erdgeschoss sich Plastikteile verformten.
Um weitere Brandnester abzulöschen, musste sowohl ein Teil der Wandverkleidung aufgesägt, wie auch ein Teil des Dachfirstes abgedeckt werden.
Ein Feuerwehrmann wurde im Verlauf des Einsatzes mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus nach Waldshut gebracht werden.Der Einsatz mit den Nachlöscharbeiten dauerte bis in den frühen Nachmittag hinein.

Bericht: D. Schwarz