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Gästebuch

Jugendfeuerwehr

Fotoalbum der wichtigsten Ereignisse im Jahr 2007

Generalversammlung - Verstärkung in den aktiven Reihen

Ehrungen, Beförderungen und die Aufnahme neuer Mitglieder standen im Vordergrund der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr am letzten November Wochenende. Kommandant Bernhard Loll betonte, dass die Feuerwehr Lauchringen keine Nachwuchssorgen habe. Dies gelte auch für die ausgezeichnete Arbeit in der Jugendabteilung und den damit verbundenen Ausbildungsaktivitäten.

Offiziell wurden drei neue Mitglieder in den aktiven Dienst aufgenommen. Cornel Zöpfgen und Dirk Strahldorf sind die zwei neuen Feuerwehrmänner, Martina Stockburger ist neue Notfallseelsorgerin. Die Pfarrerin trat im September 2006 ihr Amt als evangelische Seelsorgerin in Lauchringen an und übernahm gleichzeitig den Dienst in der Feuerwehr. Nach Schulungen und Lehrgängen konnte sie nunmehr in den aktiven Dienst übernommen werden.

Für 25 Jahre Feuerwehrdienst wurde Thomas Bercher mit Urkunde und Medaille geehrt, Dirk Maier wurde zum Hauptfeuerwehrmann und Andreas Mager zum Löschmeister befördert. Besonders erwähnenswert fand Kommandant Bernhard Loll die Anschaffung von zwei neuen Feuerwehrautos, welche im abgelaufenen Jahr gekauft werden konnten. Einerseits wurden die Fahrzeuge aus eigenen Mitteln und mit Hilfe von Sponsoren finanziert, andererseits hatte die Gemeinde tief in die Tasche gegriffen und die Beschaffung des zweiten Fahrzeugs möglich gemacht.

Bürgermeister Thomas Schäuble freute sich über das einstimmige Ergebnis der Abstimmung. Angesichts der vom Kommandanten genannten Zahl der abgeleisteten freiwilligen Dienststunden zeigte sich Schäuble sichtlich beeindruckt.

"Insgesamt zirka 5000 Stunden im Jahr, das ist eine gewaltige Zahl", meinte er und sprach den Feuerwehrleuten seinen Dank aus für die geleisteten Dienste. Weiterhin lobte er die Jugendarbeit und den Fleiß bei den Probeneinsätzen. Für 21 Feuerwehrleute gab es für 100-prozentige Probenteilnahme jeweils eine Speckvesper als Anerkennung.

Erstmalig wurde ein Vertreter aus der Altersabteilung in den Vorstand gewählt: Edwin Ebi, der sich aus dem aktiven Feuerwehrdienst nach 42 Jahren verabschiedet hatte.

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Großeinsatz im Möbelhaus

Der Großeinsatz der Rettungskräfte im Möbelhaus Dick diente glücklicherweise nur Übungszwecken. Das Geschehen war durchaus realistisch nachgestellt. Die Hilfskräfte sammelten durch das Bergen von Verletzten auf vier Etagen und in den beiden Wohnungen wichtige Ortskenntnisse, testeten eine sichere Löschwasserversorgung und das Miteinander von Feuerwehr, Rotem Kreuz und THW im Ernstfall.

Zwei Stunden dauerte die Übung, die von vielen Zuschauern, darunter auch Vertretern des Landkreises, der Polizei und des Lauchringer Gemeinderates verfolgt wurde. Die Feuerwehr Lauchringen lotete die Örtlichkeit aus, die Polizei Maßnahmen zur Freihaltung der Rettungswege, das Rote Kreuz Möglichkeiten zur Landung von Hubschraubern zum Transport der Verletzten.

Die Zuschauer nahmen ein Stück Sicherheit mit, im Ernstfall Menschen zur Seite zu haben, die wissen, wo anzusetzen und was zu tun ist. Jürgen Brockmann, Lauchringens stellvertretender Bürgermeister: "Wir sind in Notfällen in guten Händen." Das Möbelhaus Dick hat eine Verkaufsfläche von 15000 Quadratmetern und es ist weitläufig und verwinkelt. Bis zu 2800 Menschen halten sich laut Firmenchef Günter Dick bei Sonder-Veranstaltungen im Möbelhaus auf. An den Wochenenden im Schnitt 800 Personen. Dimensionen, die im Ernstfall von Lauchringens Feuerwehr und Rotem Kreuz allein nicht zu bewältigen wären.

Edwin Ebi als ehemaliger Kommandant der Lauchringer Feuerwehr und Mitglied in der Raumschaftsgruppe, arbeitete deshalb eine Raumschaftsübung mit sämtlichen Hilfsorganisationen auch aus den umliegenden Gemeinden aus. Lauchringens Feuerwehr und die Lauffenmühle-Werkswehr bekamen Unterstützung aus Waldshut-Tiengen, Klettgau und Küssaberg. 120 Feuerwehrleute mit 21 Feuerwehrfahrzeugen waren im Einsatz, das Rote Kreuz mit 45 Helfern und zwölf Fahrzeugen, das THW mit 13 Helfern und drei Fahrzeugen. Sie sollten kontaminiertes Löschwasser zurückhalten.

Angenommen wurde ein Brand durch Blitzschlag in der externen Trafostation, der sich über die Hauptverteilung und Verkabelung zu den einzelnen Ausstellungsräumen im Möbelhaus ausbreitete. In Folge kam es zu starker Rauchentwicklung und die gesamte öffentliche Stromversorgung sowie die Sprinkleranlagen in den Ausstellungsräumen fielen aus. 41 Personen mussten von der Feuerwehr unter Atemschutzeinsatz gerettet und dem Roten Kreuz zur Weiterversorgung übergeben werden.

Die Einsatzleitung lag bei Bernhard Loll, Kommandant der Lauchringer Feuerwehr. Er teilte das Übungsobjekt in zwei Brandabschnitte Ost und West und forderte zur Unterstützung der Führungsgruppen den Einsatzleitwagen des Landkreises an. Loll zeigte sich nach Abschluss der Übung zufrieden: "Es hat alles gut funktioniert."

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32 Tonnen Schrott

Feuerwehr mit diesjähriger Schrottsammlung zufrieden

Fahrradteile, Waschmaschinen, Metallstangen, Heizkörper, Dachträger, Maschinenteile und viel Schrott, im wahrsten Sinne des Wortes: Rund 32 Tonnen betrug die Gesamtausbeute der Feuerwehr Lauchringen bei der Schrottsammlung in den beiden Ortsteilen.

„Das Gesamtgewicht der Ausbeute“ so Feuerwehrkommandant Bernhard Loll, der die Sammlung organisierte, „ist in diesem Jahr in etwa gleich hoch wie im vergangenen. Zwar kommt das bei weitem nicht mehr an die großen Tonnagen früherer Jahre heran, dennoch ist das Ergebnis immer noch beachtlich, und die Feuerwehr Lauchringen ist zufrieden.“ Aufgeteilt in mehrere Gruppen, dazu jeweils ein Lastwagen oder Traktor mit Anhänger, Hauptsache große Ladefläche, fuhren die Sammler ab dem frühen Morgen die ihnen zugeordneten Straßen ab. Bis zum frühen Nachmittag luden die aktiven Wehrmänner, unterstützt wieder von zahlreichen Mitgliedern der Jugendfeuerwehr, das an den Straßen abgelegte Alteisen auf.
Zwischendurch gab es dann, von den Feuerwehrfrauen bestens organisiert, Getränke und Vesper zur Stärkung.

Süß oder aufregend

Feuerwehr besucht wahlweise Kölner Schokoladenfabrik oder Altstadtwache

Vier Einsätze, davon zwei mit dem Rettungswagen: Die Gruppe der Lauchringer Feuerwehr, die während ihres Zweitagesausflugs nach Köln eine Besichtigung der Altstadtwache der Berufsfeuerwehr gewählt hatte, war tief beeindruckt.

Die andere Gruppe der Feuerwehrleute hatte sich für ein genussreicheres Programm entschieden: Nach einer Kostprobe aus dem Schokoladenbrunnen ließen sie sich die Geschichte des leckeren Nahrungsmittels und der weltbekannten Kölner Schokoladenfabrik näher bringen.

Den Ausflug der Aktiven und der Altersabteilung der Freiwilligen Feuerwehr hatte Andreas Mager organisiert. Sein Programm bot den 45 Teilnehmern allerlei Interessantes. So war die erste Station der Fahrt der Hockenheimring mit seinem Museum und den zahlreichen Fahrzeugen, die auf dieser internationalen Rennstrecke Sportgeschichte geschrieben haben. Der Ausflug hatte mit einer Führung durch die Altstadt entlang zahlreicher historischer Gebäude in Sichtweite des Rheinufers - allen voran der alles überragende Kölner Dom - begonnen, gefolgt vom gemeinsamen Ausflug in das Kölner Nachtleben.

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Neue Feuerwehrfahrzeuge

Nun ist es endlich soweit, unsere beiden neuen Feuerwehrfahrzeuge sind eingetroffen:

Dies sind ein GW-T sowie ein Führungsfahrzeug

Dafür müssen wir uns von unseren Oldtimern, dem LF16-TS und dem LF8 trennen.

Die beiden neuen Fahrzeuge der Feuerwehr Lauchringen interessierten nicht nur zahlreiche Aktive, sondern auch Gemeinderäte sowie Vertreter der Feuerwehraltersabteilung Lauchringen und mehrerer befreundeter Nachbarwehren.
Lauchringens Bürgermeisterstellvertreter Jürgen Brockmann wünschte den modernen und zeitgemäß ausgestatteten
Fahrzeugen, „dass sie niemals zu einem Einsatz ausrücken müssen.“

Bei den Fahrzeugen handelt es sich um ein Logistikfahrzeug (GW-T) und ein Führungsfahrzeug (KdoW). „Wir sind glücklich“, so Lauchringens Feuerwehrkommandant Bernhard Loll bei der Vorstellung, „dass wir insbesondere mit dem neuen
GW-T die nun fast 40 Jahre alten Löschfahrzeuge LF 8 und LF 16/TS in ihren Altersruhestand als Oldtimer entlassen können.“

Das neue Logistikfahrzeug verfügt dank Hebebühne und Ladefläche über ein großes Einsatzspektrum. Durch flexible Rollcontainer lässt es sich je nach Einsatz schnell beladen. So ist auch Platz für eine große Anzahl von B-Schlauch-Containern für eine Wasserversorgung über längere Wegstrecken aus offenem Gewässer, was in Lauchringen insbesondere im Bereich des Gewerbegebietes Wiggenberg von enormer Wichtigkeit ist. Darüber hinaus kann das Fahrzeug als Materialzubringer für alle möglichen Einsätze verwendet werden.
Der GW-T lässt sich auch als selbständige Staffel bei einem Brand einsetzen. Zur Beladung gehört auch ein fest installierter Geräterahmen mit einer Tragkraftspritze TS 16, mit Saugschläuchen, Strahlrohren, C-Druckschläuchen und Atemschutzgeräten sowie einem Stromerzeuger. Der eingebauten Lichtmast wird über die Fahrzeug eigene Bordspannung mitversorgt.
Eine weitere Pumpe kann auf der Ladefläche transportiert werden. Durch den längeren Radstand und die Zwillingsbereifung wird eine grössere Ladefläche und somit mehr Ladekapazität erreicht. Weiter hat das Fahrzeug mit Vollautomatikgetriebe und Aliradantrieb eine Sondermotorisierung. In dieser Ausführung ist das Fahrzeug ein Prototyp. Es ist auch das erste Fahrzeug, dessen Fahrerkabine von der Fahrgestellfirma direkt geliefert wurde und dient den Herstellerfirmen auch als Vorführfahrzeug.

Es müssen nun noch die letzten Arbeiten wie die endgültige Materialbestückung und die Beschriftung des Fahrzeuges vorgenommen werden.

Dank mehrerer Lauchringer Firmen, die als Sponsoren auftraten; ist das neue Führungsfahrzueg bei der Feuerwehr Lauchringen bereits fertig beschriftet und ausgerüstet. Auffallend ist seine moderne, gelb gehaltene und dynamische Beschriftung.

Hier sind die ersten Bilder des neuen Führungsfahrzeugs:

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Und hier sind die ersten Bilder des neuen GW-T, allerdings fehlt noch die Beschriftung:

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Neue Feuerwehrnotfallseelsorgerin

Stockburger

Mit Pfarrerin Martina Stockburger konnte die Feuerwehr Lauchringen wieder eine kompetente Ansprechpartnerin für die schwierige und wichtige Aufgabe des Feuerwehrnotfallseelsorgers gewinnen.
Mit dem Weggang des bisherigen Notfallseelsorger bei der Feuerwehr Lauchringen, Pfarrer Günter Ihle, als Dekan nach Kehl, bemühte sich die Feuerwehr um eine adäquate Nachfolge für diese wichtige und zwischenzeitlich nicht mehr wegzudenkende Aufgabe.
So gab es bereits im Vorfeld, sobald die Nachfolgebesetzung der Pfarrstelle bekannt wurde, sehr frühe Kontakte zu Pfarrerin Martina Stockburger mit der Anfrage, den Aufgabenbereich der Notfallseelsorge bei der Feuerwehr Lauchringen zu übernehmen.
Vor einigen Wochen nun wurde Pfarrerin Martina Stockburger als neuestes Mitglied in die Feuerwehr Lauchringen aufgenommen und entsprechend für die Feuerwehrnotfallseelsorge im Aufgabenbereich der Feuerwehr Lauchringen ausgerüstet.
Zwischenzeitlich hat Feuerwehrnotfallseelsorgerin Martina Stockburger an der Landesfeuerwehrschule auch eine entsprechende einschlägige Ausbildung absolviert und mit dem Brandeinsatz und der damit verbundenen Evakuierung in der Fabrikstraße in Unterlauchringen vor 10 Tagen, ihren ersten größeren Einsatz in diesem Aufgabenbereich durchlaufen.„Wir sind froh“, so Lauchringens Feuerwehrkommandant Bernhard Loll, „dass wir für die oft schwierigen Einsätze, insbesondere bei Verkehrsunfällen oder Bränden, wie neulich in der Fabrikstraße, sowohl für die Unfallbetroffenen wie auch für die Einsatzkräfte selbst wieder einen Notfallseelsorger in den eigenen Reihen haben.“

Auch Frauen stehen ihren Mann

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Drei von unseren 6 starken Feuerwehrfrauen.
Julia Geng, Sigrid Eschbach, Diana König