Preisjass 2019

Auch im kommenden Jahr veranstaltet die Feuerwehr Lauchringen ihre alljährliche Preisjass. Interessierte sind herzlich eingeladen am 05.01.2019 teilzunehmen.
Kasseneröffnung: 19.00 Uhr
Spielbeginn: 20.00 Uhr

Jahreshauptversammlung 2018

Die Feuerwehr Lauchringen blickt bei der, wegen eines Brandeinsatzes verspätet begonnenen Jahreshauptversammlung 2018, auf ein arbeitsreiches Jahr mit insgesamt 68 Einsätzen und 1850 Einsatzstunden zurück. Immerhin ein kleiner Rückgang zum  Vorjahr. 2017 waren es 81 Einsätze gewesen.

Neben den zahlreich anwesenden aktiven Mitgliedern der Feuerwehr Lauchringen begrüßte Kommandant Bernahrd Loll die Mitglieder der Altersabteilung der Wehr sowie Vertreter der benachbarten Feuerwehren, Bürgermeister Thomas Schäuble und Vertreter von THW und Polizei. In seinem Tätigkeitsbericht gab er dann eine große Bilanz zu den Aktivitäten des vergangenen Jahres. Die einzelnen Einsätze und deren Verteilung in Einsatzarten sowie Detail ist unter der Rubrik „Einsätze“ nach Jahren geordnet auf dieser Homepage nachzulesen.

Zum Feuerwehrarzt ernannt wurde Dr. Daniel Arndt (zweiter von links), hier auf dem Bild mit stellvertretender Feuerwehrkommandant Mike König, Feuerwehrkommandant und stellvertretender Kreisbrandmeister Bernhard Loll und Lauchringens Bürgermeister Thomas Schäuble, der die Ernennung vorgenommen hat.

Viele Stunden Ausbildung, Brandsicherheitswachen und Verkehrsdienste sowie Verwaltungs- und Wartungsaufgaben kommen noch, neben den abgehaltenen Dienst- und Übungsabenden statistisch dazu.

Bei 10 Kameradinnen und Kameraden bedankten sich Kommandant Bernhard Loll und erster stellvertretender Kommandant Mike König für deren hundertprozentige Anwesenheit bei allen Übungsabenden.

Besonders die Gründung einer First-Responder-Gruppe in Zusammenarbeit mit dem DRK und den erstmals mit dem DRK-Rettungsdienst gemeinsam durchgeführte Rescue Day statt einer Jahresabschlussübung hob Bernhard Loll in seinen Ausführungen hervor.

Schriftführerin Diana König berichtete im Anschluss vor allem von den geselligen Anlässen im Jahr 2018. So unter anderem vom Preisjassturnier, der Fasnacht, dem Familientag an Christi Himmelfahrt (Vatertag) und der Schrottsammlung.

Schriftführer Christian Müller erläuterte den Kassenbericht, der von den Kassenprüfern Sigried Eschbach und Karl Stärk für einwandfrei erklärt wurde.

Die Entlastung, auf Antrag von Bürgermeister Thomas Schäuble erfolgte einstimmig.

Jugendwart Dogan Atalay, der krankheitsbedingt selber nicht anwesend sein konnte, ließ durch Jugendfeuerwehrausbilderin Sina Gnädinger einen kurzen Bericht über die vielen Aktionen und Aktivitäten der Jugendfeuerwehr, mit insgesamt 34 Mitgliedern, darunter sechs Mädchen, verlesen.

Für die Altersabteilung, die 22 Mitglieder aufweisen kann, berichtete Peter Gmelin von den Aktivitäten.

Sechs Kameradinnen und Kameraden wurden in die Wehr aufgenommen. Zwei Feuerwehrmänner wurden verabschiedet bzw. in die Altersabteilung neu aufgenommen.

Kommandant Bernhard Loll nahm per Handschlag Tobias Kummer,Robin Stockinger, Jonas Volks, Pirmin Anderhuber, Aziz Almohamed-Aldarwish (Foto von links nach rechts) und Marion Maier als Feuerwehranwärter neu in die Feuerwehr Lauchringen auf.

Aktuell verfügt die Feuerwehr Lauchringen nun 84 aktive Einsatzkräfte.

Zwei Feuerwehrkameradinnen (Stephanie Weber und Luisa Güntert) und zwei Feuerwehrkameraden (Simon Herzog und Maurice Sobera) wurden zum Feuerwehrmann, drei Feuerwehrkameraden (Nico Kordic, Benjamin Isele und Lukas Eckert) zu  Oberfeuerwehrmännern  und Daniel Arndt zum Feuerwehrarzt ernannt.

Stellvertretender Kreisbrandmeister Edin Muslic ehrte im Namen des Landes Baden-Württemberg für 40 Jahre Feuerwehrzugehörigkeit Hauptfeuerwehrmann Andreas Schäfer und für 25 Jahre Feuerwehrzugehörigkeit Hauptfeuerwehrfrau Diana König.

„Wir sind ein super Team“, lobte Kommandant Bernhard Loll am Ende alle Feuerwehrleute und dankte allen für ihren  unermüdlichen Einsatz an 365 Tagen rund um die Uhr.

Für 40 Jahre Feuerwehrdienst geehrt wurde Hauptfeuerwehrmann Andreas Schäfer (links im Bild) und für 25 Jahre Feuerwehrdienst Hauptfeuerwehrfrau Diana König (Dritte von links), hier im Bild mit Lauchringens Feuerwehrkommandant und stellvewrtretender Kreisbrandmeister Bernhard Loll (hinten Mitte) sowie stellvertretender Kreisbarndmeister und Feuerwehrkommandant der Feuerwehr Bernau Edin Muslic (rechts im Bild), der auch die Ehrungen vornahm.

Fotos: Pressestelle Feuerwehr Lauchringen

     

  

  

Volle Wasserkraft aus allen zur Verfügung stehenden Strahlrohren bekam das zahlreich anwesende und interessierte Publikum bei der Jahresabschlussübung der Jugendfeuerwehr Lauchringen im Gewerbegebiet Ried vorgeführt.

Unter den Zuschauern befanden sich neben Lauchringens Feuerwehrkommandant und stellvertretender Kreisbrandmeister Bernhard Loll auch Bürgermeister Thomas Kaiser aus Häusern sowie Gemeinderat Michael Brockmann, der sein Geschäftsgebäude freundlicherweise als Objekt für die Abschlussübung der Jugendfeuerwehr zur Verfügung stellte.

Schon fast wie die erwachsenen Feuerwehraktiven gingen die 27 Bambini- und Jugendfeuerwehrmitglieder der Feuerwehr Lauchringen bei ihrer Jahresabschlussübung bei dem angenommenen  Brand eines Geschäftsgebäudes vor.

Die Lauchringer „Bambinifeuerwehr“ (8 bis 12 Jahre) zusammen mit den Mitgliedern der Jugendfeuerwehr (12 – 17 Jahre), zeigten, was sie alles im Laufe des Jahres zum Thema Brandbekämpfung von ihren Jugendfeuerwehrausbildern gelernt hatten.

Lauchringens Jugendfeuerwehrwart und zweiter stellvertretender Feuerwehrkommandant  Dogan Atalay hatte das Szenario gemeinsam mit Benjamin Isele und Kevin Jehle vorbereitet. Unterstützung bekamen sie von den Jugendfeuerwehrausbildern Eric Dörflinger, Niklas Gantert, Sina Gnädinger, Albert Karcher, Niklas Merk und Tobias Sträsler

Mit dem Einsatzleitwagen und zwei Löschfahrzeugen trafen die ersten jugendlichen Einsatzkräfte nach der Funkalarmierung am „Einsatzort“ ein. Schnell, ganz wie bei den Profis, wurden Verteiler gesetzt und Schlauchleitungen verlegt.

Innerhalb kürzester Zeit hallte vom ersten Angriffstrupp der Ruf „Wasser Marsch!“.

Weitere Verstärkung rückten nach. Diese brachten weitere Angriffsleitungen am Gebäude in Stellung, deren Zahl am Ende aus sieben mit je drei Kindern und Jugendlichen besetzten Strahlrohre rund um da Brandobjekt bestand.

Rasch brachten die Kinder- und Jugendlichen den gedachten Brand mit einer beeindruckenden Wasserwand unter Kontrolle.

Ebenso reibungslos und schnell wie der Aufbau der Einsatzübung verlief im Nachgang auch das Aufräumen.

Am Ende gab es dann für die Jugendfeuerwehr, neben der Anerkennung für den vorbildlichen Übungsablauf durch Lauchringens Feuerwehrkommandanten Bernhard Loll auch von ihren Jugendfeuerwehrausbildern ein dickes Lob sowie einen großen Applaus aller Anwesenden.

Photos: Pressestelle Feuerwehr Lauchringen/Florian Eckert

  

Einen ganzen Tag lang trainierten Feuerwehr und DRK-Rettungsdienst gemeinsam. Statt einer Jahresabschlussübung gab es  in diesem Jahr erstmals bei der Feuerwehr Lauchringen und wohl einmalig im Landkreis Waldshut einen „rescue day“, in dessen Mittelpunkt die technische Hilfeleistung und die Zusammenarbeit der beiden Hilfsorganisationen stand.

Nach einer kurzen theoretischen Einführung durch Feuerwehrmann und Leitender Notarzt Dr. Daniel Arndt sowie stellvertretender Kreisbrandmeister und Lauchringens Feuerwehrkommandant Bernhard Loll ging es, in drei festen Teams von je neun Feuerwehrmännern und drei Rettungsdienstmitarbeitern nebst Fahrzeugen, an die praktischen Aufgaben. Über den ganzen Tag verteilt bearbeitete jedes Team jeweils  sechs verschiedene Unfallszenarien.

An drei Stationen wurde jeweils immer parallel an unterschiedlichen Aufgaben gearbeitet. Angenommene Unfälle waren zum Beispiel: Personenauto fährt unter der Baggerschaufel gegen Bagger, Auto prallt in Traktor mit Arbeitsgerät oder PKW fährt auf einen Sattelschlepperauflieger. Die Autos waren immer entsprechend präpariert, schwer eingedellt und kaum zugänglich. So lagen sie unter anderem auch auf dem Dach oder auf der Seite.

Direkt im Anschluss an die jeweilige Übungsaufgabe gab es  zusammen mit den Szenario-Verantwortlichen Manöverkritik im Gesprächsaustausch aller an der jeweiligen Aufgabe Beteiligten.

Kommandant Bernhard Loll, Daniel Arndt sowie die Gruppenführer Albert Karcher und Florian Eckert hatten diese logistisch herausfordernde Aufgaben im Vorfeld und gemeinsam mit dem DRK-Rettungsdienst sorgfältig geplant und vorbereitet. Unter Anderem gab es für jeden neuen simulierten Unfall als zusätzliche Herausforderung immer auch ein „neues“ Auto. Mitglieder des Rettungsdienstes spielten dabei, maskenbildnerisch entsprechend vorbereitet, sehr glaubwürdig die jeweiligen Unfallopfer.

Immer wieder gab es zusätzlich auch noch überraschende Zusatzeinlagen, die ein neues Disponieren in der Zusammenarbeit erforderte. So gab es herumirrende Fahrzeuginsassen, störende Zuschauer oder ein Auto fing, mittels Rauchentwickler, Feuer. Daher gaben die Stichworte Notrettung, schnelle Rettung oder schonende Rettung die entsprechende Vorgehensweise vor. Die Herausforderungen an die Teams waren so stets sehr groß und zum Teil auch sehr arbeitsintensiv.

In jedem Fall, so die einhellige Meinung aller Beteiligten, hat sich dieser Seminar-Tag für alle Teilnehmer absolut gelohnt und der gemeinsame Lerneffekt war am Ende ganz deutlich z spüren und zu sehen.

Die Gerätschaften zur Durchführung dieses Seminartages, wie Bagger, Anhänger und vor allem die zahlreichen ausgemusterten Autos wurden freundlicherweise von den umliegenden Firmen im Gewerbegebiet Lauchringen, so die Firmen SMV, Hoffmann, von Roth, Eichkorn und dem Feuerwehrkameraden Gabriel Anderhuber kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Das abschließende gemeinsame traditionelle Schlachtplattenessen für alle Teilnehmer am „rescue day“ war nach diesem arbeitsreichen Tag mehr als verdient.

  

 

 

Fotos:

Alle Fotos: Pressestelle Feuerwehr Lauchringen

Über 28 Tonnen betrug die Gesamtausbeute der Feuerwehr Lauchringen bei der diesjährigen Schrottsammlung in den beiden Ortsteilen Ober- und Unterlauchringen.

Das Ergebnis der Tonnage ist damit um mehr als ein Viertel gegenüber dem Vorjahr angestiegen.

In mehreren Sammelgruppen, mit jeweils einem Lastwagen oder Traktor nebst Anhänger, zogen zahlreiche aktive Mitglieder der Lauchringer Wehr, mit Unterstützung von Mitgliedern der Jugendfeuerwehr Lauchringen, bereits kurz nach acht Uhr zum Einsammeln des von den Bewohnern an die Straße gestellten Alteisens los.  

Jeder Gruppe wurde ein Sammelgebiet oder Adressen, zur Direktabholung, zugeordneten.

Gesammelt wurde von Eisen und Blech über Aluminium bis zu Kupfer, Edelstahl und Messing alles was an Altmetallen anfiel.

Ein besonderer und gerne angenommener Service war die telefonische Voranmeldung zur Schrottabholung von besonders sperrigen und schweren Altmetallgegenständen.

Gerade alte Waschmaschinen, Öfen, schwere Heizungsboiler und Heizkörper, aber auch Heimtrainer und Fahrrädern holte die Feuerwehr vielmals direkt aus dem Keller, der Garage oder der Wohnung ab.

Bis zum frühen Nachmittag ging die Sammelaktion der aktiven Wehrmänner.

Zwischendurch gab es Getränke und Vesper zur Stärkung.

Auch für den Oktober 2019 kündete Lauchringens Feuerwehrkommandant Bernhard Loll bereits wieder eine Schrottsammlung an.

Foto: Pressestelle Feuerwehr Lauchringen