Volle Wasserkraft aus allen zur Verfügung stehenden Strahlrohren bekam das zahlreich anwesende und interessierte Publikum, darunter Lauchringens Feuerwehrkommandant Bernhard Loll, Stellvertreter Mike König, Abordnungen mehrerer Jugendfeuerwehren des Landkreises sowie Mitglieder des Lauchringer Gemeinderates, bei der Jahresabschlussübung der Jugendfeuerwehr Lauchringen an der Schule am Hochrhein in Lauchringen zu sehen.

 

Mit großem Engagement und viel Einsatz führten die 32 Bambini- und Jugendfeuerwehrmitglieder der Feuerwehr Lauchringen bei ihrer Jahresabschlussübung vor, dass es ihnen nicht gleichgültig wäre, wenn ein Klassenzimmer brennen würde.

  

Lauchringens Jugendfeuerwehrwart und zweiter stellvertretender Feuerwehrkommandant  Dogan Atalay, der das Szenario vorbereitet hatte und als Feuerwehreinsatzleiter fungierte, wurde von den Jugendfeuerwehrausbildern Sina Gnädinger, Dominik Asprion, Kevin Jehle,  Pierre Kaiser, Dominik Lehmann und Maximilian Mager unterstützt.

 

Zur Unterstützung der Jugendlichen waren noch die aktiven Feuerwehrmänner Jochen Brockmann, Eric Dörflinger und Albert Karcher in der Funktion als Fahrer und Maschinist mit dabei.

  

Schnell, ganz wie bei den Profis, wurden Verteiler gesetzt und Schlauchleitungen verlegt. Innerhalb kürzester Zeit hallte vom ersten Angriffstrupp der Ruf „Wasser Marsch!“.

 

Rasch brachten die Kinder- und Jugendlichen den Brand mit einer beeindruckenden Wasserwand unter Kontrolle.

 

Ebenso reibungslos und schnell wie der Aufbau der Einsatzübung verlief im Nachgang auch das Aufräumen.

Am Ende gab es dann für die Jugendfeuerwehr, neben der Anerkennung für den vorbildlichen Übungsablauf durch Lauchringens Feuerwehrkommandanten Bernhard Loll auch von ihren Jugendfeuerwehrausbildern ein dickes Lob und großen Applaus von den Besuchern sowie zur Belohnung ein gemeinsames Abschlussessen im Feuerwehrgerätehaus.

Fotos: Pressestelle Feuerwehr Lauchringen

Die Feuerwehr Lauchringen blickt bei der Jahreshauptversammlung 2017 auf ein ungewöhnlich einsatzreiches Jahr zurück. Zu insgesamt 81 Einsätzen wurden die Kameraden alarmiert. Zum Vergleich – im Vorjahr waren es gerade mal 45 Einsätze.

Bei der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Lauchringen wurden Befördert (von links nach rechts): Zum Brandmeister Dogan Atalay, zum/zur Oberfeuerwehrmann/frau  Maximilian Mager, Dominik Lehmann, Sina Gnädinger, Niklas Gantert, Bernadette Anderhuber und Domik Asprion. Auf dem Bild fehlt Manuel Scheuble (Oberfeuerwehrmann sowie und die Feuerwehrmänner Christian Keusch und Kevin Stricksner.                                                                                                                      Foto: Feuerwehrpressesprecher Dietmund Schwarz

In seinem rückblickenden Bericht sprach Kommandant Bernhard Loll unter anderem von neun Groß- und drei Mittelbränden. Dazu kamen 17 Einsätzen wegen Unwetter und 15 technischen Hilfeleistungen.
Summa sumarum ergibt dies eine Einsatzstundenzahl von 2770 Stunden.

Dazu kommen mit den Stunden der Ausbildung, den Brandsicherheitswachen und den Verkehrsdiensten eine Gesamtstundenzahl von 4350 Stunden. Nicht gerechnet sind dabei die Stunden, die in die schriftliche Verwaltung, die Homepageaktualisierung, die Wartung und Reparatur von Geräten und Maschinen oder auch die Planung und Durchführung von Aktionen einfließt. 

Bei der Ausrüstung konnte Kommandant Bernhard Loll vom neuen Kommandofahrzeug, einem mobilen Großbelüfter und einer Wärmebildkamera als besondere Anschaffung berichten. Eine neuen Doppelgarage auf dem Gerätehausareal bietet darüber hinaus nun mehr Platz für diverse Gerätschaften.

Bei 17 Kameradinnen und Kameraden bedankten sich Kommandant Bernhard Loll, erster stellvertretender Kommandant Mike König und zweiter stellvertretender Kommandant Dogan Atalay für deren hundertprozentige Anwesenheit bei allen Ausbildungsproben.

Schriftführerin Diana König berichtete im Anschluss vor allem von den geselligen Anlässen im Jahr 2017. So unter anderem vom Preisjassturnier, der Fasnacht, dem Familientag an Christi Himmelfahrt (Vatertag), der Schrottsammlung, dem Feuerwehrausflug in den Bregenzer Wald, dem Besuch der französischen Feuerwehrkameraden aus der Partnergemeinde St. Pierre de Chandieu oder über  die erfolgreichen Teilnahme von zwei Gruppen der Feuerwehren Lauchringen/Klettgau am SkyRun in Frankfurt.

Schriftführer Christian Müller erläuterte den Kassenbericht, der von den Kassenprüfern Sigried Eschbach und Karl Stärk für einwandfrei erklärt wurde.

Die Entlastung, auf Antrag von Bürgermeisterstellvertreter Rainer Höhl erfolgte einstimmig.

Jugendwart Dogan Atalay legte ebenfalls einen kurzen Bericht über die vielen Aktionen und Aktivitäten der Jugendfeuerwehr, mit insgesamt 38 Mitgliedern, darunter fünf Mädchen, vor.

Für die Altersabteilung, die 22 Mitglieder aufweisen kann, berichtete Peter Gmelin von den Aktivitäten. 

Neu in die Feuerwehr Lauchringen aufgenommen wurden (von links nach rechts) Maurice Sobiera, Luisa Güntert, Nina Neumann und Niklas Merk.                                                                                                                                                    Foto: Feuerwehrpressesprecher Dietmund Schwarz

Fünf Kameradinnen und Kameraden freuten sich über die Neuaufnahme bei der Wehr. Drei Feuerwehrfrauen und -männer wurden verabschiedet. Somit verfügt die Feuerwehr Lauchringen aktuell über 80 aktive Einsatzkräfte.

Zwei Kameraden wurden zum Feuerwehrmann, zwei Kameradinnen wurden zur Oberfeuerwehrfrau, fünf Kameraden zum Oberfeuerwehrmann und Dogan Atalay, zweiter Stellvertreter, wurde zum Brandmeister ernannt. 

Der scheidende Kreisbrandmeister Thomas Santl informierte über den Stand der Digitaltechnik und von den zukünftigen Ausbildungsstrategien.

Der ebenfalls scheidende Verbandsvorsitzende Manfred Rotzinger lobte die Ausbilder und das Ehrenamt.

„Wir sind ein super Team“, lobte Kommandant Bernhard Loll am Ende alle Feuerwehrleute und dankte für ihren  unermüdlichen Einsatz.

Schwerer Unfall auf der A 98

Am frühen Freitagabend war auf der A 98, kurz nach dem Haidenäckertunnel in Fahrtrichtung Ausfahrt Lauchringen Ost ein Sattelschlepper fast ungebremst in ein Stauende gefahren. Mehrere Autos wurden durch den Zusammenstoß ineinander geschoben.

In dem Fahrzeug unmittelbar vor dem LKW wurde eine Person durch die Wucht des Zusammenpralls lebensgefährlich verletzt und musste mit einem Rettungshubschrauber der Alpine Air Ambulance (AAA)  in eine Klinik geflogen werden. In einem weiteren Fahrzeug befanden sich eine Frau und ein Mann. Auch diese erlitten schwere Verletzungen, konnten aber mittels Rettungswagen zur weiteren medizinischen Behandlung in umliegende Krankenhäuser gebracht werden. In zwei weiteren Fahrzeugen, darunter ein Sprinter, wurden die Insassen jeweils leicht verletzt und ebenfalls in umliegende Krankenhäuser gefahren.
Der Fahrer des LKW blieb unverletzt.

Die Feuerwehr Lauchringen, unter der Einsatzleitung von Lauchringens Feuerwehrkommandant Bernhard Loll, wurde kurz nach 18.30 Uhr alarmiert und war mit 23 Einsatzkräften sowie vier Einsatzfahrzeugen vor Ort. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr leuchteten die Unfallstelle aus, banden mit Ölbindemittel große Mengen auslaufende Betriebsstoffe und sicherte die Landestelle für den Rettungshubschrauber.

Die Fernmeldegruppe des Landkreises war mit einem Fahrzeug, drei Einsatzkräften sowie mit dem Multikopter ebenfalls an der Einsatzstelle und machte vom Unfallgeschehen Luftbilder für die Unfallermittlung der Polizei.

Mit mehreren Fahrzeugen war der Rettungsdienst und Notarzt vor Ort.

Die Schadensbilanz dürfte nach Auskunft der Polizei um die 100 000 Euro liegen.

Für die gesamte Dauer der Versorgung der Verletzten sowie der Unfallaufnahme war die A98 auf dem Abschnitt zwischen den Ausfahrten Tiengen Ost und Lauchringen Ost in beide Fahrtrichtungen gesperrt.

Einsatzende war gegen 23.30 Uhr.

      

Bei strahlendem Sonnenschein machten die aktiven Mirglieder der Feuerwehr Lauchringen nebst Partner oder Partnerin ihren Jahresausflug in den Bregenzer Wald. Mit dabei auch die Altersabteilung der Feuerwehr Lauchringen. Auf dem Programm standen, je nach Interessenschwerpunktdie Besichtigung einer Schauimkerei und  -brennerei, Rafting und Wandern im Tal des Kobelbaches und ein Stadtrundgang durch Dornbirn auf dem Programm. Einhellig war die abschließende Rückmeldung, dass es wieder ein gelungener Ausflug mit geselligem Zusammensein war.

 

 

 

Fotos: Pressestelle der Feuerwehr Lauchringen

Ein großes Unfallszenario mit einem Schulbus und zwei weiteren Unfallfahrzeugen sowie zahlreichen Verletzten bot die Jahres-abschlussübung der Feuerwehr Lauchringen einem interessierten und zahlreiche anwesenden Publikum, darunter auch viele Vertreter des Gemeinderates und Bürgermeister Thomas Schäuble, im Bereich der Badstraße am Schwimmbadparkplatz Nord.

 

Bei der gedachten Ausgangslage des Verkehrsunfalls kam es in einer Kurve zu einem Zusammenstoß zwischen einem Personenwagen und einem Schulbus. Durch die gedachte Kollision kippte der Bus mit zahlreichen Schülern zur Seite. Auch der PKW kam auf der Seite zum liegen. Ein weiterer PKW, so das Szenario, konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen, überrollte noch einen Fußgänger und kam erst im Heck des Busses auf dem Dach liegend zum Stehen.

 

Dank der Firma Hoffmann Rohstoffe Lauchringen und der Firma Abschlepp und Bergedienst Strittmatter konnte die Unfalldarstellung entsprechend vorbereitet werden. Die ersten eintreffenden Einsatzkräfte am Unfallort ordern sofort weitere Hilfskräfte an. Einsatzleiter und Lauchringens Kommandant Bernhard Loll teilt im weiteren Verlauf der Übung jeder eintreffenden Feuerwehr einen Einsatzabschnitt zu.

  

Viele der  verunfallten Personen, dargestellt durch Mitglieder der Jugendfeuerwehr Lauchringen, Mitglieder von Lauchringens französischer Partnerfeuerwehr aus St. Pierre de Chandieu, was auch eine sprachliche Erschwernis für die Einsatzkräfte darstellte, sowie Dummys, konnten somit nur mittels Schere und Spreizer aus den verunfallten Fahrzeugen befreit werden. Die Betreuung und entsprechende Versorgung der Verletzten übernahmen die Einsatzkräfte des Rettungsdienstes und  des DRK-Ortsvereins Lauchringen.

  

Drei Auszubildende des DRK-Rettungsdienstes, unter der Anleitung von Ausbildern waren ebenfalls in das Szenario, im Rahmen einer freiwilligen Fortbildungseinheit, in das Unfallgeschehen mit einer medizinischen Sonderaufgabe integriert. So konnte an vielen Stellen gleichzeitig das anwesende Publikum sich von den vielfältigen Aufgaben und dem hohen Ausbildungsstand der Feuerwehr und des Rettungsdienstes überzeugen. 

Lauchringens Kommandant Bernhard Loll zeigte sich mit dem Übungsablauf, der in seinen Augen reibungslos und gut koordiniert verlief, sehr zufrieden. „Solche Übungen sind hervorragende Anlässe, um die Zusammenarbeit der Hilfsorganisationen zu trainieren“, so Kommandant Bernhard Loll.

 

 

Teilnehmende Kräfte an der Jahresabschlussübung der Feuerwehr Lauchringen:

– Feuerwehr Lauchringen – 6 Fahrzeuge und 30 Einsatzkräfte

– Jugendfeuerwehr Lauchringen – 16 Teilnehmer

– Feuerwehr Klettgau – 1 Einsatzfahrzeug und 9 Einsatzkräfte

– Feuerwehr Waldshut-Tiengen, Abteilung Tiengen – 1 Fahrzeuge und 9 Einsatzkräfte

– Feuerwehr Wutöschingen – 1 Fahrzeug und 8 Einsatzkräfte

– Feuerwehr Bonndorf – 1 Fahrzeuge und 7 Einsatzkräfte

– Feuerwehr Steckborn/Schweiz – 1 Fahrzeug und 6 Einsatzkräfte

– Fernmeldegruppe des Landkreises mit Multikopter – 1 Fahrzeug und 2 Einsatzkräfte

– Sapeurs Pompiers aus Lauchringens französischem Partnerort St. Pierre de Chandieu – 6 Einsatzkräfte

– DRK Ortsverein Lauchringen – 2 Einsatzfahrzeuge und 8 Einsatzkräfte

– DRK-Rettungsdienst aus Waldshut und Bad Säckingen im Rahmen einer Fortbildung – 3 Fahrzeuge mit 9 Auszubildende und 3 Ausbilder

 

Fotos: Pressestelle Feuerwehr Lauchringen