Ein geselliger Abend war wieder der traditionelle und weit über die Gemarkungsgrenzen bekannte Dreikönigspreisjass der Feuerwehr Lauchringen. Gleich zwei Spielerinnen haben sich dabei auf das Siegerpodest gespielt.

Die Sieger beim Dreikönigspreisjass der Feuerwehr Lauchringen (v. l. n. r.) Judith Lampart aus Lauchringen (Platz 1), Siegfried Merkt aus Küssaburg-Dangstetten(Platz 2) und Cornelia Hotz aus Eggingen (Platz 3) bei der Siegerehrung.                      Bild: Pressestelle Feuerwehr Lauchringen

So fanden in diesem Jahr mit 72 Jass begeisterten Spielern, darunter 21 Spielerinnen, aus dem gesamten Landkreis Waldshut, den angrenzenden Landkreisen und auch aus dem benachbarten Schweizer Kanton den Weg in das Feuerwehrgrätehaus.

In drei Spielrunden spielten die Jassspieler um die höchste Punktzahl sowie um die zahlreichen hochwertigen Gewinnprämien.

Keiner der Jassturnierteilnehmer verließ zu später Stunde ohne einen Preis das Feuerwehrhaus von Lauchringen. Unter den zahlreichen attraktiven zur Auswahl ausgelegten Preisen konnte sich jeder Teilnehmer entsprechend seiner Platzierung etwas aussuchen.

Und selbst für den letzten Platz gab es einen Trostpreis in Form eines halben Zentners Kartoffeln.

Mit deutlicher Höchstsumme an Spielpunkten gewann Judith Lampart aus Lauchringen den diesjährigen  Dreikönigspreisjass.

Den 2. Platz errang Siegfried Merkt aus Küssaburg-Dangstetten, gefolgt von Cornelia Hotz aus Eggingen auf den 3. Platz in der Gesamtwertung.

Die aktiven Frauen und Männer der Feuerwehr Lauchringen, in deren Hand die Organisation des Preisjasses lag, kümmerten sich neben dem gerechten Spielablauf auch um die entsprechende Versorgung an Speisen und Getränke während der Veranstaltung.

„Wir freuen uns, dass in diesem Jahr wieder deutlich mehr Spieler den Weg nach Lauchringen gefunden haben“, freut sich Lauchringens Feuerwehrkommandant Bernhard Loll bei der abschließenden Siegerehrung.

Auch für das kommenden Jahr kündigte Loll bereits wieder das Jassturnier der Feuerwehr Lauchringen an Dreikönig an.  

Brandeinsatz Firma König

Zu einem Großeinsatz wurde am Mittwoch kurz vor 13 Uhr die Feuerwehr Lauchringen mittels Vollalarm sowie weitere umliegende Feuerwehren und das Technische Hilfswerk sowie der DRK Ortsverein Lauchringen alarmiert.

In einer Halle eines Betriebes im Lauchringer Industriegebiet war möglicherweise im Zusammenhang mit Umbaumaßnahmen ein Brand ausgebrochen.

Der Einsatzbereich wurde weiträumig abgesperrt. Zahlreiche Atemschutztrupps und Strahlrohre waren ebenso im Einsatz wie die Drehleitern der Feuerwehr Tiengen und Klettgau. Neben 35 Einsatzkräften und allen Fahrzeugen der Feuerwehr Lauchringen waren auch die Feuerwehr Wutöschingen mit 2 Fahrzeugen und 13 Einsatzkräften, die Feuerwehr Waldshut-Tiengen neben der Drehleiter mit zwei weiteren Einsatzfahrzeugen und 14 Einsatzkräften, die Feuerwehr Klettgau neben der Drehleiter ebenfalls mit zwei weiteren Einsatzfahrzeugen und 13 Einsatzkräften, das ABC-Erkundungsteam mit einem Einsatzfahrzeug und 3 Einsatzkräften sowie die Einsatzleitgruppe Ost mit einem Fahrzeug und 9 Einsatzkräften der Feuerwehren Lotstetten, Klettgau, Küssaberg und Hohentengen. Darüber hinaus waren auch das Technische Hilfswerk mit vier Fahrzeugen und 15 Einsatzkräften und der DRK Ortsverband Lauchringen mit mehreren Einsatzkräften vor Ort.

 

Nach rund 40 Minuten konnte „Feuer aus“ gemeldet werden. Gegen 15.30 Uhr konnten bereits erste Wehren wieder abrücken. Das THW deckte nach Abschluss der Löscharbeiten den offenen Dachbereich mit Planen ab und setzte aus statischen Sicherheitsmaßnahmen einen Unterbau aus einer Holzbalkenkonstruktion ein. 

Nach Informationen der Polizei wurde die Halle im Dachbereich so zerstört, dass ein Schaden von mindestens 100000 Euro entstand. Menschen wurden nicht verletzt. Alle Mitarbeiter des Metall verarbeitenden Betriebs konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen. Die Löscharbeiten dauerten bis zum frühen Abend an. Eine Brandwache blieb vor Ort.

Fotos: Pressestelle der Feuerwehr Lauchringen

Volle Wasserkraft aus allen zur Verfügung stehenden Strahlrohren bekam das zahlreich anwesende und interessierte Publikum, darunter Lauchringens Feuerwehrkommandant Bernhard Loll, Stellvertreter Mike König, Abordnungen mehrerer Jugendfeuerwehren des Landkreises sowie Mitglieder des Lauchringer Gemeinderates, bei der Jahresabschlussübung der Jugendfeuerwehr Lauchringen an der Schule am Hochrhein in Lauchringen zu sehen.

 

Mit großem Engagement und viel Einsatz führten die 32 Bambini- und Jugendfeuerwehrmitglieder der Feuerwehr Lauchringen bei ihrer Jahresabschlussübung vor, dass es ihnen nicht gleichgültig wäre, wenn ein Klassenzimmer brennen würde.

  

Lauchringens Jugendfeuerwehrwart und zweiter stellvertretender Feuerwehrkommandant  Dogan Atalay, der das Szenario vorbereitet hatte und als Feuerwehreinsatzleiter fungierte, wurde von den Jugendfeuerwehrausbildern Sina Gnädinger, Dominik Asprion, Kevin Jehle,  Pierre Kaiser, Dominik Lehmann und Maximilian Mager unterstützt.

 

Zur Unterstützung der Jugendlichen waren noch die aktiven Feuerwehrmänner Jochen Brockmann, Eric Dörflinger und Albert Karcher in der Funktion als Fahrer und Maschinist mit dabei.

  

Schnell, ganz wie bei den Profis, wurden Verteiler gesetzt und Schlauchleitungen verlegt. Innerhalb kürzester Zeit hallte vom ersten Angriffstrupp der Ruf „Wasser Marsch!“.

 

Rasch brachten die Kinder- und Jugendlichen den Brand mit einer beeindruckenden Wasserwand unter Kontrolle.

 

Ebenso reibungslos und schnell wie der Aufbau der Einsatzübung verlief im Nachgang auch das Aufräumen.

Am Ende gab es dann für die Jugendfeuerwehr, neben der Anerkennung für den vorbildlichen Übungsablauf durch Lauchringens Feuerwehrkommandanten Bernhard Loll auch von ihren Jugendfeuerwehrausbildern ein dickes Lob und großen Applaus von den Besuchern sowie zur Belohnung ein gemeinsames Abschlussessen im Feuerwehrgerätehaus.

Fotos: Pressestelle Feuerwehr Lauchringen

Die Feuerwehr Lauchringen blickt bei der Jahreshauptversammlung 2017 auf ein ungewöhnlich einsatzreiches Jahr zurück. Zu insgesamt 81 Einsätzen wurden die Kameraden alarmiert. Zum Vergleich – im Vorjahr waren es gerade mal 45 Einsätze.

Bei der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Lauchringen wurden Befördert (von links nach rechts): Zum Brandmeister Dogan Atalay, zum/zur Oberfeuerwehrmann/frau  Maximilian Mager, Dominik Lehmann, Sina Gnädinger, Niklas Gantert, Bernadette Anderhuber und Domik Asprion. Auf dem Bild fehlt Manuel Scheuble (Oberfeuerwehrmann sowie und die Feuerwehrmänner Christian Keusch und Kevin Stricksner.                                                                                                                      Foto: Feuerwehrpressesprecher Dietmund Schwarz

In seinem rückblickenden Bericht sprach Kommandant Bernhard Loll unter anderem von neun Groß- und drei Mittelbränden. Dazu kamen 17 Einsätzen wegen Unwetter und 15 technischen Hilfeleistungen.
Summa sumarum ergibt dies eine Einsatzstundenzahl von 2770 Stunden.

Dazu kommen mit den Stunden der Ausbildung, den Brandsicherheitswachen und den Verkehrsdiensten eine Gesamtstundenzahl von 4350 Stunden. Nicht gerechnet sind dabei die Stunden, die in die schriftliche Verwaltung, die Homepageaktualisierung, die Wartung und Reparatur von Geräten und Maschinen oder auch die Planung und Durchführung von Aktionen einfließt. 

Bei der Ausrüstung konnte Kommandant Bernhard Loll vom neuen Kommandofahrzeug, einem mobilen Großbelüfter und einer Wärmebildkamera als besondere Anschaffung berichten. Eine neuen Doppelgarage auf dem Gerätehausareal bietet darüber hinaus nun mehr Platz für diverse Gerätschaften.

Bei 17 Kameradinnen und Kameraden bedankten sich Kommandant Bernhard Loll, erster stellvertretender Kommandant Mike König und zweiter stellvertretender Kommandant Dogan Atalay für deren hundertprozentige Anwesenheit bei allen Ausbildungsproben.

Schriftführerin Diana König berichtete im Anschluss vor allem von den geselligen Anlässen im Jahr 2017. So unter anderem vom Preisjassturnier, der Fasnacht, dem Familientag an Christi Himmelfahrt (Vatertag), der Schrottsammlung, dem Feuerwehrausflug in den Bregenzer Wald, dem Besuch der französischen Feuerwehrkameraden aus der Partnergemeinde St. Pierre de Chandieu oder über  die erfolgreichen Teilnahme von zwei Gruppen der Feuerwehren Lauchringen/Klettgau am SkyRun in Frankfurt.

Schriftführer Christian Müller erläuterte den Kassenbericht, der von den Kassenprüfern Sigried Eschbach und Karl Stärk für einwandfrei erklärt wurde.

Die Entlastung, auf Antrag von Bürgermeisterstellvertreter Rainer Höhl erfolgte einstimmig.

Jugendwart Dogan Atalay legte ebenfalls einen kurzen Bericht über die vielen Aktionen und Aktivitäten der Jugendfeuerwehr, mit insgesamt 38 Mitgliedern, darunter fünf Mädchen, vor.

Für die Altersabteilung, die 22 Mitglieder aufweisen kann, berichtete Peter Gmelin von den Aktivitäten. 

Neu in die Feuerwehr Lauchringen aufgenommen wurden (von links nach rechts) Maurice Sobiera, Luisa Güntert, Nina Neumann und Niklas Merk.                                                                                                                                                    Foto: Feuerwehrpressesprecher Dietmund Schwarz

Fünf Kameradinnen und Kameraden freuten sich über die Neuaufnahme bei der Wehr. Drei Feuerwehrfrauen und -männer wurden verabschiedet. Somit verfügt die Feuerwehr Lauchringen aktuell über 80 aktive Einsatzkräfte.

Zwei Kameraden wurden zum Feuerwehrmann, zwei Kameradinnen wurden zur Oberfeuerwehrfrau, fünf Kameraden zum Oberfeuerwehrmann und Dogan Atalay, zweiter Stellvertreter, wurde zum Brandmeister ernannt. 

Der scheidende Kreisbrandmeister Thomas Santl informierte über den Stand der Digitaltechnik und von den zukünftigen Ausbildungsstrategien.

Der ebenfalls scheidende Verbandsvorsitzende Manfred Rotzinger lobte die Ausbilder und das Ehrenamt.

„Wir sind ein super Team“, lobte Kommandant Bernhard Loll am Ende alle Feuerwehrleute und dankte für ihren  unermüdlichen Einsatz.

      

Bei strahlendem Sonnenschein machten die aktiven Mirglieder der Feuerwehr Lauchringen nebst Partner oder Partnerin ihren Jahresausflug in den Bregenzer Wald. Mit dabei auch die Altersabteilung der Feuerwehr Lauchringen. Auf dem Programm standen, je nach Interessenschwerpunktdie Besichtigung einer Schauimkerei und  -brennerei, Rafting und Wandern im Tal des Kobelbaches und ein Stadtrundgang durch Dornbirn auf dem Programm. Einhellig war die abschließende Rückmeldung, dass es wieder ein gelungener Ausflug mit geselligem Zusammensein war.

 

 

 

Fotos: Pressestelle der Feuerwehr Lauchringen